Seminar- und Gästehaus Burghof Stauf als Partnerbetrieb des Biosphärenreservats anerkannt

„Mehr Frische, mehr Kreativität, mehr Jahreszeiten“, das ist das erklärte Ziel von Karsten Bessai, Koch und Geschäftsführer im Seminar- und Gästehaus Burghof Stauf. Seit Frühling dieses Jahres ist er Gastgeber hier, gemeinsam mit seiner Frau Ann-Kathrin Bessai. Vor einigen Jahren hat Marion von Gienanth das Haus erstanden und ab 2013 mit Architekten umgebaut. „Ich wollte einen Ort schaffen, an dem Menschen zu sich kommen können. Dies hier ist für mich ein Ort mit besonderer Energie“, sagt Marion von Gienanth über den ursprünglich als Kinderheim erbauten Komplex in der Nähe der Burg Stauf bei Eisenberg. Um sich mehr auf die Durchführung von Seminaren konzentrieren zu können, suchte sie einen Partner für ihr Seminar- und Gästehaus und fand mit Karsten Bessai den Richtigen.
„Meiner Frau und mir war es wichtig, einen Ort für alle zu schaffen. Es ist ein Haus für Menschen, die genießen wollen“. Das Bodenständige liegt Karsten Bessai, der sich im Bereich der Bio-Küche einen Namen gemacht hat, am Herzen. Aus einem landwirtschaftlich geprägten Elternhaus im Nachbarort Rosenthal stammend, machte er zunächst eine Ausbildung zum Forstwirt, bevor er Koch wurde. In einem renommierten Biohotel bei München wirkte er viele Jahre, begleitend ist er seit mehr als zehn Jahren Berater für die Entwicklung von gastronomischen Konzepten und als Botschafter für ein gutes Kochhandwerk tätig.
Die Gäste des Burghofs Staufs kommen als Individualgäste aus Nah und Fern, als Teilnehmerinnen von Tagungen oder verschiedener Seminare. Alle kommen in den Genuss der saisonalen und regionalen Küche, die Karsten Bessai hier bietet, und profitieren nicht zuletzt davon, dass ihm die kleinbäuerliche Lebensmittelproduktion in die Wiege gelegt wurde und immer noch wichtig ist. Er selbst hält Glanrinder und Honigbienen, bewirtschaftet Streuobstwiesen, einen Kartoffelacker und einen Gemüsegarten. „Im Moment haben wir zum Beispiel blaue Kartoffeln“, verrät er. „Die Gäste erhalten ein individuelles Angebot, je nach Saison und Geschmack“. Dieses serviert er in „Karstens Esszimmer“, das auch für besondere Anlässe gebucht werden kann. Dafür, dass im Haus eine besonders entspannte Atmosphäre herrscht, sorgt auch Karstens Frau Ann-Kathrin Bessai. Die Biologin ist in der Forschung im Bereich Ökolandbau tätig. Sie ist ebenfalls Gastgeberin im Burghof Stauf und bereichert als ausgebildete Yogalehrerin zusätzlich das Seminarangebot.
„Die Idee des Biosphärenreservats ist für mich bedeutend, mir macht es Freude, die Besonderheiten einer Kulturlandschaft zum Blühen bringen“, sagt Karsten Bessai. Gemeinsam mit einem weiteren Partnerbetrieb des Biosphärenreservats, dem Hotel-Restaurant Seehaus Forelle am Eiswoog bei Ramsen, hat er beispielswiese das Angebot „Tagen an zwei Orten“ entworfen. Auch für das Seehaus Forelle war Marion von Gienanth Ideengeberin und Macherin im Hintergrund, getrieben von der Frage, wie man die Ideen des Biosphärenreservats exemplarisch umsetzen könne. Weitere Informationen zum Burghof Stauf unter www.burghof-stauf.de sowie zu den Partnerbetrieben des Biosphärenreservats unter www.pfaelzerwald.de/partner-biospharenreservat.






Der Wettbewerb soll Gartenbesitzerinnen und -besitzer darauf aufmerksam machen, wie viel Potential der eigene Garten für die Artenvielfalt birgt, und dazu ermutigen, sich dafür zu engagieren, diese hier zu fördern. Das Projektteam wählte zunächst anhand der Bewerbungsbögen jeweils 20 Gärten auf der französischen und auf der deutschen Seite des Biosphärenreservats aus. Diese wurden daraufhin von einer Expertin oder einem Experten besucht, die den Garten genauer unter die Lupe nahmen und Empfehlungen gaben, um die Artenvielfalt zu verbessern. Das Projekt-Team wählte dann die jeweils fünf interessantesten Gärten im pfälzischen und französischen Teil des Biosphärenreservats aus, die daraufhin von einer Jury besichtigt wurden. Dieser gehörten Spezialisten zu Wildpflanzen, Ornithologie, ökologischen Fragen der Grünräume, Baum- und Insektenkunde sowie Landschaftsgärtnerinnen an. Die Jury ermittelte nach ihrer Gärten-Tour die Gewinner und Gewinnerinnen des Wettbewerbs. Die Preisverleihung, an der über 40 deutsche und französische Gäste teilgenommen haben, fand im Garten der Familie Setzepfand am nördlichen Zipfel des Pfälzerwalds statt; sie hatten den Wettbewerb im letzten Jahr gewonnen.