Biosphärenreservat zum Mitmachen Schafsaktionstag und „Cinéma débat“ in der Biosphärenakademie in Lambrecht

Der Pfälzerwald ist wegen seiner einzigartigen Landschaft weit über seine Grenzen hinaus bekannt und beliebt. Wie lässt sich dieser kostbare Naturraum schützen? Damit beschäftigt sich das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen und lädt zum Mitmachen und zum Austausch ein: Im April stehen ein Schafsaktionstag und ein Kinoabend nach französischem Vorbild unter dem Motto „Cinéma débat“ auf dem Programm. Beide Angebote sind kostenfrei!

Echt Schaf! – Kostenloser Aktionstag rund um die flauschigen Rasenmäher
Am Sonntag, 12. April, dreht sich zwischen 10 und 16 Uhr in der Biosphärenakademie in Lambrecht alles um Schafe. Die Tiere werden häufig zur Landschaftspflege im Biosphärenreservat eingesetzt wie etwa bei dem chance.natur-Projekt „Neue Hirtenwege im Pfälzerwald“. Ohne weidende Schafe wachsen offene Wiesentäler zu, wodurch nicht nur das Landschaftsbild, sondern auch die natürliche Artenvielfalt verarmt. Gleichzeitig liefern Schafe mit ihrer Wolle einen wertvollen Rohstoff, aus dem beispielsweise hochwirksame Dämmstoffe hergestellt werden. Beim Aktionstag „Echt Schaf!“ gibt es neben anschaulichen Informationen für die ganze Familie Bastelangebote für Kinder und eine kleine Herde mit echten Schafen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kinoabend „Klimawandel im Südwesten“
Wie wirkt sich der Klimawandel aus und was können wir tun, um diese Veränderungen zu beeinflussen? Die Biosphärenakademie lädt am Donnerstag, 16. April, um 18 Uhr zu einem kostenlosen Filmabend ein. Gezeigt wird die zweiteilige SWR-Produktion „Klimawandel im Südwesten“. Die Biologin Astrid Schamber vom Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen eröffnet den Abend mit einer kurzen Einführung zu aktuellen Entwicklungen aus dem Pfälzerwald. Im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch und zur Diskussion. Der Abend findet im Rahmen des Interreg-Projekts „Horizont Climatic“ statt, das eine systematische fotografische Dokumentation des Klimawandels in der Region erstellt.
Die insgesamt elf beteiligten Projektpartner aus Frankreich, Belgien, Luxemburg und Deutschland – darunter das Biosphärenreservat Pfälzerwald – regen dazu an, die eigenen Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten zu erkennen und aktiv anzugehen. Um Anmeldung wird bis zum 14. April per Mail gebeten an anmeldung@pfaelzerwald.bv-pfalz.de.

Weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm und Hintergründen unter www.pfaelzerwald.de

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Die Biologin Astrid Schamber ist am 16. April zu Gast in der Biosphärenakademie. Sie ist Referentin im Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen. Foto: Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen/frei

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Ein Griff in dicke Wolle: Gefühlserlebnis beim Schafsaktionstag am 12. April. Foto: Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen/Eva Hartmann

Internationales Jahr der Weiden und Hirten / Jahrespressekonferenz im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen

Weidelandschaften und Hirtentum haben für die globale Entwicklung der Umwelt einen unschätzbaren Wert. Um diesen Umstand stärker ins Bewusstsein von Öffentlichkeit und Politik zu rücken, riefen die Vereinten Nationen auf Vorschlag der Mongolei das Jahr 2026 zum International Year of Rangelands and Pastoralists (IYRP) aus.

Inwiefern dieses globale Thema vor Ort im Pfälzerwald von Bedeutung ist, das erklärte die Direktorin des Biosphärenreservats, Dr. Friedericke Stakelbeck, zusammen mit ihrem Team auf einer Schafweide in Erlenbach bei Dahn. „Weidelandschaften und Beweidung sind mit Blick auf Umweltschutz und Zukunftsgestaltung auch in unserer Region wichtige Faktoren“, sagte Stakelbeck. „Weidetiere wie Schafe, Ziegen oder Rinder erhalten die artenreichsten Lebensräume: Offene Flächen wie Wiesen und Weiden! Sie sind Heimat für seltene, teilweise stark gefährdete Vögel, Schmetterlinge, Insekten und Orchideen – um nur einige Beispiele zu nennen. Wenn wir zum Schutz der Biodiversität beitragen möchten und eine nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen fördern wollen, spielen Beweidungsprojekte eine wichtige Rolle.“ Die Jahrhunderte lange Bewirtschaftung der Landschaft durch Berufe wie die Wanderschäferei schuf im Biosphärenreservat Pfälzerwald eine einzigartige Kulturlandschaft. Der Wechsel zwischen dichten Mischwäldern, weiten Wiesen und mächtigen Felsformationen ist nicht nur für Tiere und Pflanzen ein wichtiger Lebensraum, sondern auch Heimat und Lebensgrundlage für Menschen sowie ein Ort der Erholung und Regeneration.

Um diesen Lebensraum langfristig zu erhalten, engagiert sich das Biosphärenreservat stark für die Interessen von Schäfern und Schäferinnen aber auch anderer Beweider und Beweiderinnen. Dabei spielt sowohl die Unterstützung von nachhaltig wirtschaftenden Betrieben eine Rolle wie auch der Schutz des Lebensraums für Menschen und Tiere. In der Umsetzung geschieht das in unterschiedlichen Projekten und Maßnahmen, die die ganze Bandbreite dieser vielschichtigen Thematik berücksichtigen und so perfekt ineinandergreifen können. Aktuell setzt das Biosphären-Team – stets unter Einbeziehung der Öffentlichkeit – folgende Projekte in Bezug auf Artenschutz und Weidelandschaft um:

  • Das chance.natur-Projekt „Neue Hirtenwege im Pfälzerwald“, mit dem Ziel, durch extensive Beweidung oder mithilfe ziehender Herden artenreiche Offenlandbereiche wieder herzustellen und zu erhalten.
  • Ein wissenschaftliches Forschungsprojekt zum Vorkommen von Pflanzen- und Vogelarten auf der Waldweide am Beispiel der Flächen in St. Martin.
  • Die Streuostweise als schützenswerter Raum und Ressource für nachhaltige Produkte.
  • Die Dokumentation von landschaftlichen Veränderungen im internationalen Verbund des Interreg-Projekts „Horizont Climatic“
  • Kulinarische Aktionswochen im Rahmen der Biosphären-Partnerinitiative, die den Konsum regionaler Produkte wie Fleisch heimischer Weidetiere fördert.

Das Biosphärenreservat lädt als impulsgebende Einrichtung alle Menschen dazu ein, sich zu beteiligen, um die Gegenwart und die Zukunft mitzugestalten, sich aktiv einzubringen oder auch entspannt zu genießen. Das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen bietet zahlreiche Gelegenheiten dazu!

Mehr dazu unter www.pfaelzerwald.de

Die Pressemappe mit vertiefenden Texten und Bildmaterial finden Sie im Pressebereich unserer Homepage unter www.pfaelzerwald.de/presse/

Biosphären-Bauernmarkt in Kaiserslautern Regionale Produkte aus dem Pfälzerwald und den Nordvogesen

Mit seinen vielfältigen Ständen und seiner besonderen Atmosphäre lockt der deutsch-französische Biosphären-Bauernmarkt am Sonntag, 22. März zum Schlemmen und Genießen nach Kaiserslautern ein. Von 11 bis 18 Uhr bietet sich allen Gästen auf dem Schillerplatz die Gelegenheit die Einkaufstaschen mit umweltschonend produzierten Waren aus der Region zu füllen. Die Palette reicht von Käse und Wurstwaren über Fisch, Gemüse und Liköre bis hin zu Seifen, Kräutern, Honig, Konfitüren, Blumen, Geschenkartikel, Korb- bzw. Besenwaren. Ergänzend bieten ein Winzer und ein Bierbrauer Getränke zum Direktverzehr an.

Parallel zum Marktgeschehen ist am ganzen Wochenende in der Lautrer Innenstadt viel geboten. Mit „Lautern blüht auf“ steht traditionell das erste Fest der Saison auf dem Programm. Die Werbegemeinschaft „Kaiser in Lautern“ e.V. hat in Zusammenarbeit mit dem Citymanagement ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, mit dem Kaiserslautern den Start in den Frühling und ins Jubiläumsjahr einläutet. Guggemusikgruppen, Händler, Kunsthandwerker, ein Oldtimer-Forum und eine Autoschau runden die Veranstaltung ab. Weitere Infos unter www.750kl.de

Kaiserslautern ist sehr gut mit Bus und Bahn erreichbar. Ein Parkleitsystem leitet die mit PKW anreisenden Gäste zu Parkplätzen im und um den Veranstaltungsort. Zudem sind Fahrradparkplätze ausgeschildert.

Ziel der deutsch-französischen Initiative des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen ist es, die Landwirtschaft in der Region zu stärken und bei Einheimischen wie Gästen für den Kauf von umweltschonend erzeugten Produkten zu werben. So werden lange Transportwege vermieden und die Verbraucherinnen und Verbraucher können direkt zum Schutz der einzigartigen Kulturlandschaft im Biosphärenreservat beitragen.

Weitere Informationen unter www.pfaelzerwald.de/bauernmaerkte. Die Biosphären-Bauernmärkte werden unterstützt durch das Land Rheinland-Pfalz.

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Auch das Biosphärenreservat ist mit einem Info-Stand auf dem Schillerplatz in Kaiserslautern vertreten. (Foto: Biosphärenreservat/Franziska Keller)

Wie sieht die Landschaft der Zukunft aus? Ausblick auf Lambrecht und Kinoabend im Roxy Neustadt

Das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen lädt am Donnerstag, 5. März, um 16.45 Uhr zu einem informativen Treffen mit Blick auf den Ort Lambrecht und seine Umgebung ein. Die Referentinnen Romy Baghdadi, die im Naturpark Nordvogesen die Themen „Landschaft und Wandel“ bearbeitet, und Stefanie Ofer, die beim Biosphärenreservat Pfälzerwald für das Projekt „Horizont Climatic“ zuständig ist, leiten zum „Lesen“ der Landschaft an. Dabei beantworten sie Fragen wie: Was ist auf den ersten Blick zu sehen und welche Geschichte(n) verbergen sich dahinter? Welcher Wandel ist hier zu erwarten und welcher wäre wünschenswert?

Treffpunkt ist die Biosphärenakademie in der Franz-Hartmann-Straße 9 in Lambrecht. Der kurze Rundgang dauert etwa eine Stunde und ist kostenfrei.

Am gleichen Tag veranstaltet das Biosphärenreservat in Zusammenarbeit mit dem Roxy-Kino in Neustadt einen Filmabend. Um 20 Uhr ist die Dokumentation „2040 – Wir retten die Welt!“ zu sehen (in englischer Originalsprache mit deutschen Untertiteln). Der Film zeigt, welche positiven Veränderungen bereits heute möglich sind, um angesichts des Klimawandels eine lebenswerte Zukunft zu gestalten. Er verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Beispielen, die Mut machen. Eintrittskarten sind im Roxy-Kino an der Kasse oder online unter www.roxy.de erhältlich. Im Anschluss lädt das Biosphären-Team ein zu einem Glas Wein, Saft und Wasser.

Die Landschaftsbetrachtung und der Kinoabend finden im Rahmen des Interreg-Projekts „Horizont Climatic“ statt, das von insgesamt elf Partnern aus Frankreich, Belgien, Luxemburg und Deutschland – darunter das Biosphärenreservat Pfälzerwald – umgesetzt wird. Ziel ist es, ein systematisches fotografisches Landschaftsmonitoring aufzubauen, das über viele Jahre hinweg die Veränderung typischer Landschaftselemente dokumentiert. So will das internationale Team ein Bewusstsein für die Dynamik in der Landschaft und für eigene Gestaltungsmöglichkeiten schaffen. Am 5. März sind Fotografinnen und Fotografen aus Belgien, Luxemburg und Frankreich im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen zu Gast, darunter auch der Fotograf Germain Robin, der die Standorte im Pfälzerwald dokumentiert. Der Spaziergang in Lambrecht führt zu einem der Foto-Standpunkte, die in den kommenden Jahren beobachtet werden.

Weitere Informationen online unter www.pfaelzerwald.de/horizont-climatic

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Im Fotovergleich werden Veränderungen der Landschaft sichtbar: Lambrecht um 1920 und Lambrecht aus der gleichen Perspektive 2025. Foto: Germain Robin/Biosphärenreservat Pfälzerwald; Postkarte: historisch

Gemeinsam anpacken in der Natur – Programm für junge Menschen ab 12 Jahren

Das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen lädt zu Beginn des Jahres zu gleich drei spannenden Veranstaltungen für junge, naturbegeisterte Menschen ab etwa 12 Jahren ein. Das sogenannte Volunteer-Ranger-Programm verbindet praktisches Engagement, Wissen und gemeinsames Anpacken in der Natur.

Mission Schwalbennest – Kurs für Jugendliche

Am Mittwoch, 4. Februar, zeigt Schwalben-Experte Bernard Wentz Jugendlichen ab 12 Jahren wie man Schwalbennester aus Lehm baut. Der Kurs beginnt um 16 Uhr und dauert bis 18.30 Uhr. Die Nester können später zu Hause aufgehängt werden. So entsteht neuer Lebensraum für bedrohte Vogelarten. Die Veranstaltung findet in der Biosphärenakademie in Lambrecht statt und ist kostenfrei. Anmeldungen bis zum 2. Februar per Mail an anmeldung@pfaelzerwald.bv-pfalz.de.

Volunteer-Ranger-Einsatz in den Osterferien: Den Wald der Zukunft pflanzen

Am Dienstag, 31. März, können sich Kinder und Jugendliche von 9 bis 16 Uhr am Haus der Nachhaltigkeit in Trippstadt aktiv am Waldumbau beteiligen: Gemeinsam pflanzen sie Eiben, eine selten gewordene, heimische Baumart, und sichern sie vor Wildverbiss. Neben der praktischen Arbeit erfahren die Kids, warum Artenvielfalt für einen klimastabilen Wald wichtig ist und wie sich Wälder in Zukunft entwickeln sollen.

Die Teilnahme kostet 15 € pro Person. Neben Verpflegung für den Tag sind wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk erforderlich.

Anmeldung ab zehn Jahren per Mail an hdn@wald-rlp.de.

Hilfe Outdoor – Fit für echte Abenteuer

Was tun bei einem Unfall mitten im Wald – ohne Handyempfang und fernab von Hilfe? Das vermittelt ein Outdoor-Erste-Hilfe-Kurs des Deutschen Roten Kreuzes

am Donnerstag, 9. April, von 9 bis 16 Uhr in Lambrecht. Treffpunkt ist an der Biosphärenakademie. Unter freiem Himmel lernen Jugendliche ab 12 Jahren mit einfachen Mitteln zu helfen, Notsignale zu geben, Verletzte zu transportieren und sich bei Wetterumschwüngen zu schützen.

Die Teilnahme kostet 10 € pro Person. Anmeldungen bis zum 1. April per Mail an anmeldung@pfaelzerwald.bv-pfalz.de.

Neben festem Schuhwerk und Outdoor-Kleidung sind ein eigenes Mittagessen und Getränke mitzubringen.

Weitere Informationen zum Volunteer-Ranger-Programm online unter https://www.pfaelzerwald.de/volunteer-ranger-im-pfaelzerwald/

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Volunteer-Ranger engagieren sich im Pfälzerwald. Foto: Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen/Anna Knoth

Neue Hirtenwege im Pfälzerwald Interview mit Projektleiter Helmut Schuler: Bilanz zum Jahreswechsel

Extensiv genutzte Wiesen und Weiden zählen zu den artenreichsten Lebensräumen im UNESCO Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Doch überall wo die Landschaftspflege durch Weidetiere langfristig fehlt, wird die typische Flora und Fauna unweigerlich von dichtem Buschwerk verdrängt und ihr Lebensraum geht verloren. Ihn zu schützen ist Ziel des Projekts „Neue Hirtenwege im Pfälzerwald“. Vor dem Hintergrund des dramatischen Artenverlustes in Deutschland kommt dem Vorhaben eine entscheidende Bedeutung zu. Aufgrund seines Vorbildcharakters wird das Projekt von Bund, Land und Bezirksverband Pfalz mit insgesamt rund 11,5 Millionen Euro finanziert. Das Fördergebiet umfasst rund 8.300 Hektar und ist Teil des Programms „chance.natur–Bundesförderung Naturschutz“.

Bereits 2017 ging das Projekt mit der Konzeptentwicklung an den Start. Die Umsetzungsphase, kurz Projekt II, begann im Frühjahr 2024. Der gesamte Prozess von der Planung bis zur Umsetzung nimmt über zehn Jahre in Anspruch, für das Projektteam gilt es auf dem Weg zahlreiche Aufgaben zu bewältigen.

 Wenn Sie auf das Jahr 2025 zurückschauen: Was war der größte Erfolg im Hirtenwegeprojekt? Was war die größte Herausforderung?

Wir sind sehr froh, dass wir mit unserem engagierten Team an verschiedenen Standorten im Pfälzerwald und am Haardtrand, wie beispielsweise am Haardter Schloss bei Neustadt oder in Leinsweiler, unterschiedliche Naturschutzmaßnahmen umsetzen können. Das bedeutet in einem ersten Schritt, dass wir stark überwachsene Flächen überhaupt erst für die Weidetiere wie z.B. Schafe zugänglich gemacht haben. Dabei kommen häufig Spezialmaschinen zum Einsatz, die besonders boden- und humusschonend arbeiten. In Hanglagen übernehmen oft Ziegen diese sogenannten „Erstentbuschungsmaßnahmen“.

Die größte Herausforderung ist für uns die Sicherung der Maßnahmenflächen. Der Ankauf oder die langfristige Pacht von künftigem Weideland ist Voraussetzung für eine Förderung der Maßnahmen. Die Pfalz ist als Realerbteilungsgebiet historisch bedingt stark durch die kleinteilige Besitzzerstückelung der Flächen geprägt. Daher gestaltet sich die Flächensicherung für uns als echte Herkulesaufgabe. Wir müssen mit hunderten von Parzelleneigentümern Kontakt aufnehmen und viel Überzeugungsarbeit leisten, um hektargroße Weideflächen zusammenhängend im Projekt nutzen zu können.

Wanderschäfer, die zusammen mit ihren Tieren in der Natur übernachten und über weite Strecken unterwegs sind gibt es heute praktisch nicht mehr. Wie sieht der Beruf des Schäfers heute aus?

Das Ziehen mit den Herden über weitere Strecken wie es zum Teil bis in die jüngste Vergangenheit noch üblich war, ist deutlich zurückgegangen. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von der Zerschneidung der Landschaft durch Verkehrswege, dem Verlust von Zugwegen durch konkurrierende Nutzer bis zu Akzeptanzproblemen durch Bewohner und Besucher der Region. Bei der Herde zu übernachten, wie dies früher noch üblich war, ist für die meisten Schäfer heute nicht mehr zeitgemäß. Werden die Schafe traditionell gehütet, bedeutet dies ein Leben mit der Herde die ganze Woche über und bei jedem Wetter, was für viele Tierhalter zu beschwerlich ist. Heute übernachten die meisten Schäfer zu Hause und koppeln die Tiere auf Nachtweiden mit mobilen Zäunen. Die Zugwege großer Herden, die zu Projektbeginn noch von der Rheinebene bis in den Wasgau verliefen, haben sich bei den meisten Betrieben deutlich verkürzt. Das bedeutet für unser Projekt, dass wir die Schäfer auf den noch bestehenden Zugwegen durch vielfältige Maßnahmen unterstützen zum Beispiel indem wir Weideflächen sichern oder mobile Zäune bereitstellen.

Überall dort, wo es keine Reaktivierung dieser historischen Nutzungsform gibt, greifen wir auf extensive Beweidungsformen mit Schafen oder Robustrindern zurück.

Auch die Mahdnutzung in Form von wenigen, zeitlich dem Standort und der Vegetation angepassten Pflegeschnitten pro Jahr, spielt beim Schutz von Wiesen und Weiden als Lebensraum eine wichtige Rolle, denn das völlige Ausbleiben von Pflegeschnitten führt mit der Zeit ebenfalls zu einer Reduzierung des Blüten- und des Artenreichtums. Das Mähgut ist nicht zuletzt ein wichtiges Winterfutter für alle Weidetiere.

Sind Ziegen, Rinder und andere Weidetiere ein adäquater Ersatz für Schafe?

Der gezielte Einsatz des spezifischen Weideverhaltens ist der Schlüssel: Ziegen verbeißen Büsche und Sträucher und sind deshalb zur Erstpflege von Flächen bestens geeignet. Rinder und Schafe sind eher Grasfresser und werden vor allem dort eingesetzt, wo Flächen bereits für die Beweidung vorbereitet sind und dauerhaft offengehalten werden sollen. Weidende Rinder können aufgrund ihrer Vorliebe für Gräser in den offenzuhaltenden Grünlandbeständen dazu beitragen, wertvolle Kräuter zu fördern. Ihr Einsatz ist jedoch eher den weniger steilen Lagen vorbehalten. Ziegen und Schafe eignen sich als Leichtgewichte besonders für Steilhänge oder terrassierte Lagen.

Welche Flächen wurde durch Beweidung bereits als Offenland zurückgewonnen und wann kann man mit der Neuansiedlung von Fauna und Flora rechnen?

Wir haben bereits an verschiedenen Standorten Beweidungsmaßnahmen durchgeführt, beispielsweise unterhalb des Slevogthofes bei Leinsweiler oder am Haardter Schloss. Maschinelle Auflichtungen wurden bei Weyher oder in Gräfenhausen am Wingertsberg durchgeführt. Hier konnten wir einen ortsansässigen Schäfer gewinnen, der auf unseren Flächen nun sukzessive Flächen beweidet.

Die Neuansiedlung von Flora und Flora hängt von vielen Faktoren ab. Beispielsweise ist die Entwicklung von artenreichem Grünland auf bisherigen Waldstandorten in der Regel ein längerer Prozess als auf Flächen, die zum Teil noch mit Gräsern und Kräutern bewachsen waren. Auf solchen Standorten ist noch mit einem Samenpotential im Boden zu rechnen, das zügig wieder aktiviert werden kann.

Was sind die Projektziele für 2026?

Für 2026 möchten wir noch weitere Flächen für extensive Beweidungs- und Mahd-Maßnahmen erschließen und bestehende Beweidungen ausweiten. Zudem soll das Naturschutzgroßprojekt mit einer Wanderausstellung, die durch das Projektgebiet zieht, in der Region noch bekannter gemacht werden. Durch diese Kommunikationsarbeit möchten wir die Besucherinnen und Bewohner*innen des Biosphärenreservats noch stärker für das Projekt begeistern, denn nicht zuletzt gewinnt die lichtdurchflutete Offenlandschaft durch die Projektmaßnahmen deutlich an Attraktivität.

 Mehr zum chance.natur-Projekt unter www.hirtenwege-pfaelzerwald.de.

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Projektleiter Helmut Schuler unterwegs auf Beweidungsflächen. Foto: Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen/Franziska Keller

Natur lieben und schützen / Biosphärenreservat zertifiziert PWV Waldfischbach-Burgalben als Bildungspartner

„Wenn ich als Kind etwas Lieben lerne, werde ich es als Erwachsener auch schützen,“ davon ist Dieter Simon, der Vorsitzende und Kopf des Pfälzerwald-Vereins Waldfischbach-Burgalben e.V., überzeugt. „Deshalb stehen Mensch und Natur bei uns im Mittelpunkt.“ Als neuer Bildungspartner im Biosphären-Netzwerk will er dazu beitragen, Wissen um die heimische Tier- und Pflanzenwelt zu vertiefen und einen wertebasierten Umgang mit der Natur zu vermitteln.

Der Pfälzerwald-Verein Waldfischbach-Burgalben ist eine der ältesten Ortsgruppen des PWV und zählt aktuell rund 140 Mitglieder, davon sind 30 Kinder und Jugendliche. „Wir bieten Wanderungen, Walking- und Radtouren für alle Altersklassen an, aber die Jugendarbeit ist ein Schwerpunkt von uns“, sagt Simon. Auf dem Programm stehen regelmäßige Angebote für Junior Ranger, die von Tagesveranstaltungen bis zu Feriencamps reichen. Besonders die jährlich stattfindende „100 Kilometer Wanderung“ sei sehr beliebt, so Simon. „Die jungen Leute lernen bei ihren Ausflügen in die Natur das Biosphärenreservat in seiner Vielfalt und Einzigartigkeit kennen,“ fügt Simon an. Daher sei die Arbeit des Vereins unweigerlich mit dem Biosphärenreservat verknüpft.

Jugendliche, die aus dem Junior-Ranger-Alter herausgewachsen sind, und selbst eine Gruppe betreuen möchten, können seit letztem Jahr über den Verein an dem Ausbildungsprogramm „Grüne Juleica“ teilnehmen. Der Fokus liegt auch dabei auf Naturschutz und Nachhaltigkeit.  „So werden die Jugendlichen zu Multiplikatoren und übertragen ihre Begeisterung auf die nächste Generation“, erklärt Simon.

Wer mehr zu den Angeboten des Pfälzerwald-Verein Waldfischbach-Burgalben wissen möchte erhält erste Informationen unter www.pwv-wfb.de

Partnerbetriebe des Biosphärenreservats Pfälzerwald

Bei den Partnerbetrieben des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen handelt es sich um Modellbetriebe verschiedenster Branchen aus der Region. Sie zeigen mit ihrer Arbeit, wie Nachhaltigkeit ganz praktisch funktionieren kann und können so Anregungen und Tipps für andere liefern. Die Kriterien für Partnerbetriebe sind bundesweit in Biosphärenreservaten, Nationalparken und Naturparken gültig und garantieren einen hohen Standard, vor allem hinsichtlich Nachhaltigkeit und Qualität sowie Regionalität der Produkte und Dienstleistungen. Weitere Informationen zur Biosphären-Partner-Initiative unter www.pfaelzerwald.de/partner-biosphaerenreservat oder per Mail an a.weiss@Pfaelzerwald.BV-Pfalz.de

Das Partnernetzwerk wird über das Land Rheinland-Pfalz unterstützt.

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In der Biosphärenakademie in Lambrecht überreichte die Direktorin des Biosphärenreservats, Dr. Friedericke Stakelbeck, an Dieter Simon als Vertreter des Pfälzerwald-Verein Waldfischbach-Burgalben das Partnerschild. (Foto: Biosphärenreservat/Franziska Keller)

Umweltgerechte Landnutzung und artgerechte Tierhaltung / Heegers Hofladen im Netzwerk der Biosphären-Partnerbetriebe

Am nördlichen Eingangstor zum Pfälzerwald, in Breunigweiler, liegt Heegers Hofladen. Das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen zertifizierte den Betrieb aufgrund seiner umweltgerechten Wirtschaftsweise und nahm ihn damit in das Netzwerk von über 60 nachhaltig arbeitenden Betrieben und Unternehmen auf.

Heegers Hofladen ist spezialisiert auf Weidefleisch aus eigener Haltung. Neben einer artgerechten Tierhaltung setzt der Familienbetrieb auf eine naturnahe Landnutzung. Dazu zählt beispielsweise der Erhalt von Heckenstreifen oder die Pflege von Obstbaumkulturen durch Beweidung. Gleichzeitig leisten die robusten Aubrac- sowie einige Glan-Rinder einen wichtigen Beitrag zu Erhaltung offener Flächen.

„Unsere Kühe sind von Anfang April bis Mitte November auf der Weide und kommen nur über Winter zur Kalbung in einen mit Stroh eingestreuten Laufstall.  Unsere Schweine leben in Gruppen von acht Tieren ebenfalls auf Stroh. Das Futter für die Tiere produzieren wir selbst: Kleegrassilage und Heu für die Rinder, Getreideschrotmischung für die Schweine“, erläutert Inhaber und Metzgermeister Henrik Heeger. Seit Abschluss der Baumaßnahmen im Jahr 2020 schlachtet Heeger im hofeigenen Schlachthaus und erspart den Tieren damit Transport und Stress. Das wirkt sich auch in Bezug auf das Fleisch positiv aus, wie Heeger erklärt: „Wir verarbeiten ausschließlich das Fleisch von Tieren, die bei uns aufgewachsen sind. Wir nehmen Vorbestellungen entgegen und schlachten erst, wenn das ganze Tier verkauft ist – von der Nase bis zum Schwanz. Bei der Fleischverarbeitung verwenden wir weder Geschmacksverstärker noch fertige Gewürzmischungen. So garantieren wir eine hochwertige Qualität unserer Produkte.“ Als zertifizierter Partnerbetrieb des Biosphärenreservats möchte Heeger den Menschen vor Ort die Landwirtschaft wieder näherbringen und mit Vorurteilen aufräumen. „Unseren Gästen steht der Hof nach Absprache und samstags von 9 bis 13 Uhr offen“, sagt Heeger und lädt dazu ein, seinen Betrieb näher kennenzulernen.

Partnerbetriebe des Biosphärenreservats Pfälzerwald

Bei den Partnerbetrieben des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen handelt es sich um Modellbetriebe verschiedenster Branchen aus der Region. Sie zeigen mit ihrer Arbeit, wie Nachhaltigkeit ganz praktisch funktionieren kann und können so Anregungen und Tipps für andere liefern. Die Kriterien für Partnerbetriebe sind bundesweit in Biosphärenreservaten, Nationalparken und Naturparken gültig und garantieren einen hohen Standard, vor allem hinsichtlich Nachhaltigkeit und Qualität sowie Regionalität der Produkte und Dienstleistungen. Weitere Informationen zur Biosphären-Partner-Initiative unter www.pfaelzerwald.de/partner-biosphaerenreservat oder per Mail an a.weiss@Pfaelzerwald.BV-Pfalz.de

Weitere Informationen zum Hofladen Heeger unter www.hofladen-heeger.de

Das Partnernetzwerk wird über das Land Rheinland-Pfalz unterstützt.

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Der stellvertretende Direktor des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen, Arno Weiß, überreicht Henrik Heeger das Partnerschild. (Foto: Biosphärenreservat/Franziska Keller)

Umweltpraktikum im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen / Bewerbungsfrist läuft bis 15. Januar 2026

Die Bewerbungsphase für das Commerzbank-Umweltpraktikum 2026 hat begonnen. Das Angebot richtet sich an Studierende, die sich für den Schutz von Natur, Klima und Artenvielfalt begeistern und Spaß am Umgang mit Menschen haben. Interessierte können sich unter www.umweltpraktikum.com gezielt für ein Praktikum im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen bewerben. Die Frist läuft noch bis zum 15. Januar 2026. Das Praktikum ist auf eine Laufzeit von mindestens drei Monaten ausgelegt.

Als Modellregion der UNESCO hat das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen zum Ziel, das harmonische Zusammenleben von Mensch und Natur zu erproben und zu fördern. Die Praktikantinnen und Praktikanten dürfen sich auf spannende Naturerlebnisse und nachhaltigen Erfahrungen freuen. Sie lernen Projekte kennen, die sich nachhaltigem Wirtschaften, der Landschaftspflege oder dem Schutz der Biodiversität widmen. Gleichzeitig können sie im Bildungsbereich und in der Öffentlichkeitsarbeit aktiv werden. Dabei haben sie die Gelegenheit, eigene Ideen einzubringen und umzusetzen.

Weitere Informationen und Hinweise zur Bewerbung und zum Praktikumsentgelt finden sich unter www.umweltpraktikum.com.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum in deutschen Schutzgebieten

Das Commerzbank-Umweltpraktikum bietet jungen Menschen die Chance, die Arbeit in deutschen Großschutzgebieten intensiv zu erleben und dabei wichtige Kompetenzen für ihre spätere Berufswahl zu erwerben. Seit dem Start 1990 haben durch das Commerzbank-Umweltpraktikum rund 2.000 Praktikantinnen und Praktikanten in den teilnehmenden Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservaten zwischen Nordsee und Alpen einzigartige Orte für ihr Engagement gefunden.

Seit Anfang 2023 koordiniert der Nationale Naturlandschaften e.V., Dachverband der deutschen Nationalparke, Biosphärenreservate und Wildnisgebiete, das Umweltpraktikum und bereichert es auch inhaltlich mit seiner Expertise in den Themenbereichen Naturschutz, Biodiversität, Forschung, Umweltbildung, Besucherbetreuung und Naturerleben.

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Die Umweltpraktikantinnen im Jahr 2025. (Foto: Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen/Keller)

Die Natur mit allen Sinnen genießen! Biosphären-Guides: Spannende Touren im Herbst und zum Jahresabschluss

Mit ihrem abwechslungsreichen Programm laden die Biosphären-Guides dazu ein, den Herbst im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen mit allen Sinnen zu erleben. Im Mittelpunkt der kommenden Führungen stehen die Weißtanne, die Vielfalt der Pilze sowie bekannte Redensarten, die von vergangener Lebenskultur erzählen. Zum Jahresabschluss führt noch einmal eine Tour zum Altschlossfelsen. Auch dazu sind Anmeldungen bereits jetzt möglich. Alle Infos zum Programm, zu Details und Kosten finden sich im Biosphären-Kalender unter www.pfaelzerwald.de/termine.

Samstag, 4. Oktober, 13 bis 17 Uhr

A Tännchen please!

Hören, Schauen, Staunen, Riechen, Atmen und Raten, was uns die Weißtanne zu bieten hat: die rund vierstündige Wanderung stellt die Weißtanne in den Mittelpunkt. Im südlichen Teil des Pfälzerwaldes hat sie ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet und ist im bundesweiten Vergleich überdurchschnitt oft vertreten. Sie besitzt spezielle Eigenschaften, die sie dem Klimawandel trotzen lässt. Treffpunkt ist am Wanderparkplatz, St. Germanshof, in Bobenthal. Anmeldungen nimmt das Biosphärenreservat unter anmeldung@pfaelzerwald.bv-pfalz.de entgegen. Anmeldeschluss ist der 1. Oktober.

Samstag, 18. Oktober, 11 bis 15:30 Uhr
Alles in Butter

Zwischen mittelalterlichen Burgen und historischen Siedlungsrelikten spürt die Tour der Entstehungsgeschichte alltäglicher Redensarten nach und erzählt von vergangener Lebenskultur: Dabei wird „ jedes Wort auf die Goldwaage gelegt“ und Geschichten „aus dem Hut zu gezogen “ allerdings ohne „jemandem einen Bären aufzubinden“.

Die 11,5 Kilometer lange Tour richtet sich an geübte Wanderinnen und Wanderer!

Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit sind unbedingt erforderlich! Unterwegs gibt es die Gelegenheit zum Picknicken. Treffpunkt ist am Bahnhofsparkplatz in Wilgartswiesen. Anmeldeschluss ist am 16. Oktober per Mail an anmeldung@pfaelzerwald.bv-pfalz.de.

Donnerstag, 23. Oktober, 14 bis 17 Uhr

Faszinierende Pilze

Pilze sind faszinierende Lebewesen, die eine zentrale Rolle im Ökosystem des Waldes spielen. In dieser Lehrwanderung rund um Kaiserslautern geht um Lebensweise und Vielfalt der Pilze sowie um ihre Rolle in der Natur. Gleichzeitig vermittelt die Tour Wissen zu Speisepilzen im Pfälzerwald und ihren giftigen Verwechslungspartner. Thema sind zudem die wichtigsten Regeln für ein sicheres und naturschutzgerechtes Sammeln. Gesammelte Speisepilze werden am Ende der Wanderung gesichtet und zum Verzehr frei gegeben. Zu beachten ist, dass bei dieser Lehrwanderung nicht die Zahl der Speispilze im Korb, sondern die Freude am Kennenlernen der Pilze und Ihrer Vielfalt im Vordergrund stehen. Anmeldeschluss ist am 13. Oktober per Mail an anmeldung@pfaelzerwald.bv-pfalz.de.

Sonntag, 28. Dezember, 14 bis 18:30 Uhr

Zwischen den Jahren – Altschloßfelsen

Am Spießweiher-Parkplatz in Eppenbrunn startet zum Jahresabschluss eine spannende und fröhliche Wanderung entlang des einmaligen Naturdenkmals Altschloßfelsen. Die kleine Bildungswanderung bietet Wissenswertes über das „Alte Schloß“, Felsen und Geschichte. Die Tours schließt mit einem Glühweintrunk im Wald ab. Anmeldungen bis 16. Dezember an AnkeVogel@g-ig.de möglich.

Biosphären-Guides im Pfälzerwald und an der Weinstraße

Die speziell qualifizierten Biosphären-Guides bieten kenntnisreiche und kurzweilige Führungen an und helfen so, dem Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen Gesicht und Stimme zu geben. Sie bringen Gästen wie Einheimischen dessen Schönheit, Einzigartigkeit und Vielfalt näher und vermitteln gleichzeitig Zielsetzung und Auftrag des Schutzgebiets.

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Mit den Biosphären-Guides den Pfälzerwald und seine Besonderheiten entdecken (Foto: Ralf Ziegler)