Biosphären-Bauernmarkt erstmals in Herxheim bei Landau / Regionale Produkte aus dem Pfälzerwald und den Nordvogesen

Mit rund 60 Ständen lockt der deutsch-französische Biosphären-Bauernmarkt in Herxheim bei Landau am Sonntag, 21. Juni zum Schlemmen und Genießen ein bei einem Rundgang entlang von Hauptstraße, Rathausparkplatz, Villa-Park und Leonhard-Peters-Straße. Um 11 Uhr wird die Veranstaltung offiziell vor dem Rathaus eröffnet. Von 13 bis 18 Uhr ist parallel verkaufsoffener Sonntag in Herxheim sowie Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr.

Bis 18 Uhr bietet sich allen Gästen die Gelegenheit die Einkaufstaschen mit liebevoll produzierten Waren aus der Region zu füllen. Die Palette reicht von Käse und Wurstwaren über Fisch, vegetarische und vegane Gerichte, Gemüse und Liköre bis hin zu Seifen, Kräutern, Honig, Konfitüren, Blumen, Geschenkartikel, Besen- und Korbwaren. Ergänzend bietet ein Partnerbetrieb als Winzer Getränke zum Direktverzehr an.

Ein Leitsystem führt die mit PKW anreisenden Gäste zu Parkplätzen im und um den Ort. Fahrradparkplätze sind auf dem Festplatz ausgeschildert.

Der nächste deutsch-französische Biosphären-Bauernmarkt findet am Sonntag, 6. September in Grünstadt statt und der letzte für die diesjährige Marktsaison am Sonntag, 18. Oktober in Kirrweiler.

Ziel der deutsch-französischen Initiative ist es, die Landwirtschaft vor Ort zu stärken und bei Einheimischen wie Gästen für den Kauf von regional erzeugten Produkten zu werben. So werden lange Transportwege vermieden und die Verbraucherinnen und Verbraucher können direkt zum Schutz der einzigartigen Kulturlandschaft im Biosphärenreservat beitragen.

Weitere Informationen unter www.pfaelzerwald.de/bauernmaerkte. Die Biosphären-Bauernmärkte werden unterstützt durch das Land Rheinland-Pfalz.

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Nachhaltiges Einkaufserlebnis beim Biosphären-Bauernmarkt. Foto: Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen/Eva Hartmann

Noch Plätze frei im Sommercamp / Outdoor-Abenteuer für Kinder

Wer in den Sommerferien Lust auf Natur, Abenteuer und nachhaltiges Engagement hat, ist die den Feriencamps der Junior Ranger richtig. Die Freizeiten werden durch das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen und dessen Bildungs-Partner geplant und durchgeführt.

Es gib noch freie Plätze für Kinder ab sieben Jahren für das Camp in Mehlingen, das sowohl in der vorletzten Ferienwoche von Montag, 27. bis Freitag, 31. Juli stattfindet wie auch in der letzten Ferienwoche von Montag, 3. bis Freitag, 7. August., jeweils von 9 bis 16 Uhr. Anmeldung und weitere Infos unter fabian.jungbaer@cvjm-pfalz.de.

Für das Sommercamp mit Übernachtung in Klingenmünster gibt es ebenfalls noch freie Plätze in der Woche von Montag, 27. bis Freitag, 31. Juli. Anmeldung per Mail an info@pwf-wfb.de.

Die Kinder erwartet ein spannendes Programm, bei dem sie Wälder, Bäche und Wiesen erforschen, Tiere beobachten, Pflanzen kennenlernen und hautnah erleben, wie vielfältig und wertvoll unsere heimische Natur ist. Mit Spaß, Teamgeist und Abenteuerlust werden sie zu Junior Rangern und damit zu jungen Botschafterinnen und Botschaftern des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen.

Weitere Informationen zum Junior Ranger-Programm gibt es online unter www.pfaelzerwald.de/junior-rangerinnen/ oder telefonisch unter der Nummer 06325 9552-43.

Das Projekt wird unterstützt vom Land Rheinland-Pfalz.

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Im Biosphärenreservat erleben Kids Natur und Zusammenhalt. Foto: Biosphärenreservat/Ralf Ziegler

Weiderindfleisch aus der Region – Kulinarische Aktionstage im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen

Vom 5. Juni bis zum 21. Juni lädt das Biosphärenreservat wieder zusammen mit gastronomischen Partnerbetrieben zu den kulinarischen Weiderindtagen ein. Serviert wird Fleisch von Tieren, die naturnah auf extensiven Weiden im Pfälzerwald und den angrenzenden Regionen leben. Es handelt sich dabei um robuste Weiderinderrassen, die an eine ganzjährige Freilandhaltung angepasst sind. Sie grasen auf kräuterreichen Wiesen, haben viel Bewegung und wachsen in tiergerechter Mutterkuhhaltung im Herdenverbund auf. Die Schlachtung behält soweit wie möglich das Wohl der Tiere im Blick und die Transportwege bleiben kurz. Das wirkt sich positiv auf die Qualität und den Geschmack ihres Fleisches aus!

Wer Gerichte aus regionalem Weidefleisch kosten möchte, findet entsprechende Kreationen in folgenden Biosphären-Partner-Restaurants: Seehaus Forelle in Ramsen, Hotel Restaurant Fröhlich in Kaiserslautern, Hotel Restaurant Pfälzer Hof in Edenkoben, Restaurant 7 Raben in Bad Dürkheim, Gasthaus Müllers Lust in Hofstätten und im Naturfreundehaus Finsterbrunnertal.

Gut zu wissen
Die Weiderinder leisten einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz:  Sie bewahren Weideflächen wie Streuobstwiesen, Hangwiesen oder Talwiesen vor dem Zuwachsen und erhalten dadurch sowohl den Lebensraum zahlreicher Arten wie auch die Beschaffenheit der regionalen Kulturlandschaft.

Die kulinarischen Aktionswochen werden vom Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz unterstützt.

Alle Infos, auch zu den anderen kulinarischen Aktionswochen des Biosphärenreservats Pfälzerwald, unter www.pfaelzerwald.de/termine oder www.pfaelzerwald.de/kulinarische-aktionstage.

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Die Weiderinder im Biosphärenreservat liefern hochwertiges Fleisch und erhalten die Kulturlandschaft, Foto: Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen/Andrea Burkard

Mit der Natur arbeiten und leben – Workshop-Programm der Biosphärenakademie im Juni

Auch vor der eigenen Haustür gibt es jede Menge Naturschauspiele zu entdecken – das zeigt die Biosphärenakademie in Lambrecht mit Exkursionen zu heimischen Pflanzen und Tieren sowie in Workshops, bei denen Naturmaterialen zum Einsatz kommen. Für alle Angebote ist eine Anmeldung per Mail an anmeldung@pfaelzerwald.bv-pfalz.de notwendig.

Programm
Zu einem Steinmetz-Kurs für Erwachsene öffnet die Biosphärenakademie ihre Türen am Samstag, 13. Juni, von 10 bis 15 Uhr. Unter Anleitung eines Steinmetzmeisters bearbeiten die Kursteilnehmer heimischen Sandstein und können ihr Kunstwerk anschließend mit nach Hause nehmen. Der Kurs richtet sich an Erwachsene und kostet 40 € pro Person inklusiv Stein. Anmeldeschluss ist der 6. Juni.

Der Bau eines individuelles Wikinger-Schach-Set aus regionalem Holz steht am Samstag, 20. Juni, von 9 bis 12 Uhr auf dem Programm. Dabei vermittelt der Dozent unterschiedliche handwerkliche Techniken. Teilnehmen können neben Erwachsenen auch Familien mit Kindern ab vier Jahren sowie Kinder ohne Begleitung ab zehn Jahren.

Kosten: 15 Euro pro Person inklusive Material. Anmeldeschluss ist der 13. Juni.

Am Freitag, 26. Juni, geht es nach einer kurzen thematischen Einführung auf eine

Fledermaus-Nachtexkursion. Die Veranstaltung beginnt um 20.30 und endet gegen 23 Uhr. Sie richtet sich an Erwachsene und Familien mit Kindern ab sechs Jahren. Die Teilnahme kostet 5 Euro pro Person. Anmeldeschluss ist der 19. Juni.

 

Beide Termine zur Glühwürmchen-Wanderung im Juni sind bereits ausgebucht!

 

Weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm und Hintergründen unter www.pfaelzerwald.de

 

Bildunterschrift: Im Programm der Biosphärenakademie gibt es auch einen Steinmetzworkshop. Foto: Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen.

 

Abschluss für Biosphären-Projekt – Infos zu Artenvielfalt und Klimaresilienz bei Gartenfest in Neustadt

Das Biosphärenreservat lädt am Samstag, 30. Mai auf den Sonnenweg nach Neustadt ein. Von 14 bis 18 Uhr ist dort der Garten von Lilo Helfferich sowie das Gelände des NABU für die Öffentlichkeit geöffnet. Bei verschiedenen Führungen geht es zwischen 14 und 16 Uhr um Wissenswertes zu artenfreundlichen und klimaresistenten Pflanzen sowie um Wildkräuter. Parallel findet ein Workshop zur Herstellung von Pflanzenfarben statt. Um 16 Uhr gibt es eine Feierstunde mit Grußworten von Vertreterinnen und Vertretern des öffentlichen Lebens. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung per Mail an gaerten@pfaelzerwald.bv-pfalz.de wird gebeten.

Anlass für das Gartenfest ist der Abschluss des deutsch-französischen Interreg-Projekts „Gärten für die Artenvielfalt – Jardiner pour la biodiversité“, das vom Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen 2022 ins Leben gerufen wurde und eine naturnahe Gestaltung von Grünflächen im privaten und öffentlichen Bereich zum Ziel hatte. „Wir haben einen Impuls gegeben, sich über die Grenze hinweg auszutauschen und Gartenkunst mit lebendiger Artenvielfalt zu kombinieren. Seit Projektstart haben wir Privatleute und Gemeinden ebenso für unserer Vorhaben begeistert wie Schulkinder. Jetzt lebt die Idee eigenständig weiter und wir können das Projekt abschließen!“, resümiert Biosphärenreservats Direktorin Friedericke Stakelbeck.

Zu den Höhepunkten im Projekt zählte der jährlich stattfindende Gartenwettbewerb. Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehörte auch Lilo Helfferich, die mit ihrem Garten am Neustadter Sonnenweg zeigt, wie farbenfroh, abwechslungsreich und lebendig eine naturnah angelegte Fläche sein kann.

Weitere Informationen zum Projekt und zum Biosphärenreservat unter www.pfaelzerwald.de

Bildunterschrift: Im Garten von Lilo Helfferich gibt es viel zu entdecken! Foto: Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen/Paulina Mock

Wo sind die Glühwürmchen? Aufruf zur Zählung

Unter dem Motto „Wir zählen Glühwürmchen – wer zählt mit?“ ruft das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen zur Teilnahme an einem Bürgerforschungsprojekt auf: Vom 15. bis zum 30. Juni werden im gesamten Schutzgebiet gemeinsam Glühwürmchen gezählt! Hintergrund ist der seit Jahren beobachtete Rückgang der Bestände. Die Zählung soll Ergebnisse zu der Frage liefern, wie viele Tiere im Pfälzerwald vorkommen und wo sie leben.

Beteiligen können sich alle naturinteressierten Menschen. Wichtig für das Projekt ist, dass nur innerhalb der Grenzen des Biosphärenreservats gezählt wird! Rückfragen per Mail an gluehwuermchen@pfaelzerwald.bv-pfalz.de.

Alle wichtigen Informationen zu der Aktion finden Sie auf der Homepage des Biosphärenreservats unter www.pfaelzerwald.de/projekte/gluehwuermchen/

Bildunterschrift: Wer im Biosphärenreservat wohnt, kann möglicher Weise seine „Beobachtungsstation“ im eigenen Garten aufbauen. Foto: Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen

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Schätze der heimischen Natur entdecken!

Geführte Touren mit den Biosphären-Guides im Mai

Wer bei einer Wanderung oder einem Spaziergang gezielt die einzigartige Schönheit und Vielfalt des Pfälzerwaldes entdecken möchte, ist bei den Naturführungen der Biosphären-Guides richtig. Im Mai gibt es eine Tour zum Naturwunder Altschlossfelsen, eine Wanderung über Wiesen und Weiden, eine Tour zum Thema „Weißtanne“ sowie eine Führung durch die zweitgrößte Heidelandschaft Deutschlands, die Mehlinger Heide. Für alle Termine ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, außerdem feste Schuhe und wetterfeste Kleidung.

Biosphären-Guide Anke Vogel führt am Samstag, 9. Mai, entlang des rund 1,5 Kilometer langen Buntsandsteinfelsenriffs und Naturdenkmals Altschlossfelsen. Unter dem Titel

„Altes Schloss, Natur, Felsen und Geschichte“ gibt sie Hintergrundinformationen zu Eigenarten der Landschaft und deren Geschichte. Das Angebot richtet sich an Familien mit Kindern. Die Teilnahme kostet 10 Euro pro Erwachsenen inkl. Begrüßungs- und Altschlosstrunk, 5 Euro pro Kind. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Spießweiher-Parkplatz

in Eppenbrunn. Anmeldung per Mail an ankevogel@g-ig.de oder telefonisch an 06331-62124 oder 0152-21664944.

„Per Anhalter durch Wald, Wiese und Weide“ geht es am Sonntag, 10. Mai, von 11 bis 14.30 Uhr. Biosphären-Guide Heidrun Knoch vermittelt während der etwa 4,5 Kilometer langen Tour für Erwachsene und Familien Wissenswertes über das Biosphärenreservat, insbesondere über das Projekt „Neue Hirtenwege im Pfälzerwald“. Die Teilnahme kostet 14 Euro pro Erwachsene, 8 Euro pro Kind. Kinder bis sechs Jahre sind frei. Treffpunkt ist am Friedhofsparkplatz in Pleisweiler-Oberhofen. Anmeldung online unter naturfuehrer-pfalz.de/veranstaltungen/ oder telefonisch unter 0172-4988009.

Am Sonntag, 17. Mai, heißt das Motto „Ä Tännchen, please – Prima fürs Klima im Pfälzerwald“. Auf der Tour zum Thema „Weißtanne“ lädt Biosphären-Guide Johanna Thomas-Werling zum Hören, Staunen, Riechen, Fühlen und Raten ein!

Das Angebot richtet sich an Erwachsene und Familien. Die Teilnahme kostet 12 Euro pro Person, Kinder in Begleitung sind frei. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Wanderparkplatz, St. Germanshof in Bobenthal. Anmeldung über das Biosphärenreservat per Mail an anmeldung@pfaelzerwald.bv-pfalz.de.

Die Mehlinger Heide ist nach der Lüneburger Heide die zweitgrößte Heidelandschaft in Deutschland und steht seit 2001 unter Naturschutz. Biosphären-Guide Susanne Ecker gibt am Freitag, 22. Mai von 17 bis 20 Uhr Einblicke in Entstehung und Reichtum dieser Landschaft. Das Angebot richtet sich an Erwachsene und kostet 9 € pro Person.

Anmeldung über das Biosphärenreservat per Mail an anmeldung@pfaelzerwald.bv-pfalz.de

Weitere Termine und Informationen online unter www.pfaelzerwald.de

Biosphären-Guides im Pfälzerwald und an der Weinstraße

Mehr als 40 Personen sind als Biosphären-Guides im Pfälzerwald tätig. Neben ihrer Ausbildung zum Natur- und Landschaftsführer haben sie eine Zusatzqualifikation als Biosphären-Guide absolviert. Damit sind sie Experten für das grenzüberschreitende Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen.

Sie bieten kenntnisreiche und kurzweilige Führungen an und helfen so, dem Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen Gesicht und Stimme zu geben. Sie bringen Gästen wie Einheimischen dessen Schönheit, Einzigartigkeit und Vielfalt näher und vermitteln gleichzeitig Zielsetzung und Auftrag des Schutzgebiets. Die Ausbildung wird vom Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen in Zusammenarbeit mit Landesforsten Rheinland-Pfalz und der Regioakademie angeboten. Die Qualifizierung wurde durch das Land Rheinland-Pfalz unterstützt.

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Naturdenkmal Altschlossfelsen. Foto: Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen/Yannick Baumann

 

„Savoir vivre“ Deutsch-französischer Biosphären-Bauernmarkt am Erlebnis-Sonntag in Neustadt

Am Sonntag, 3. Mai ist es wieder soweit: das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen lädt zum deutsch-französischen Biosphären-Bauernmarkt auf dem Marktplatz und Juliusplatz nach Neustadt an der Weinstraße ein! Von 11 bis 18 Uhr bieten mehr als 40 Stände umweltschonend erzeugten Produkte aus dem Pfälzerwald, von der Weinstraße und aus den Nordvogesen. Ein wahres Füllhorn an Köstlichkeiten sorgt für das Gefühl von französischer Lebensart nach dem Motto „savoir vivre“: Unter anderem gibt es Obst und Gemüse, Wurst und Fleisch von Lamm, Wild und Schwein, Ziegenkäse, Baguette, Essige, Säfte, Biowein und -sekt, Marmeladen und Honig, Öl, Teigwaren und Kompott. Ein vielfältiges Getränkeangebot von Winzern und Bierbrauern gehört ebenso dazu.

Ergänzt wird der Biosphären-Bauernmarkt durch einen „Erlebnissonntag“ in der Neustadter Innenstadt:  Ab 13 Uhr sind alle Geschäfte in der Innenstadt geöffnet, Weinevent und Elwetritsche-Rennen laden zum Verweilen ein. Das Zentrum von Neustadt ist sehr gut mit Bus und Bahn zu erreichen, vom Hauptbahnhof sind es nur wenige Schritte in die Innenstadt und bis zum Marktplatz.

Ziel der deutsch-französischen Biosphären-Bauernmärkte ist es, die Landwirtschaft in der Region zu stärken und Einheimische wie Gästen für den Kauf von umweltschonend erzeugten Produkten zu begeistern. So werden lange Transportwege vermieden und die Verbraucherinnen und Verbraucher können direkt dazu beitragen, die einzigartige Kulturlandschaft des Biosphärenreservats zu erhalten und das Klima zu schützen.

Weitere Termine der deutsch-französischen Bauernmärkte online unter www.pfaelzerwald.de/bauernmaerkte.

Die Biosphären-Bauernmärkte werden unterstützt durch das Land Rheinland-Pfalz.

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Blick aus der Vogelperspektive auf den Biosphären-Bauernmarkt in Neustadt. (Foto: Biosphärenreservat/Klaus Venus)

Aus Leidenschaft für Tiere und Natur Sindeltaler Ziegenhof ist neuer Partnerbetrieb im Biosphärennetzwerk

Mit einer Herde von rund 50 Tieren betreibt Familie Albert in Hochspeyer den Sindeltaler Ziegenhof. Als Partnerbetrieb im Netzwerk des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen hat sich der Betrieb hinsichtlich Nachhaltigkeit, Qualität sowie Regionalität der Produkte zertifiziert. Biosphärenreservats-Direktorin Friedericke Stakelbeck besuchte den Hof zur offiziellen Auszeichnung mit dem Partnerschild.

Als landwirtschaftlicher Nebenerwerbsbetrieb haben sich Anke und Daniel Albert drei Ziele gesteckt: Schutz der Kulturlandschaft, Produktion regionaler Lebensmittel wie Fleisch und perspektivisch auch Käse sowie Bildungsangebote zum Umgang mit den Tieren. Konkret bedeutet das eine externe Beweidung insbesondere von Steillagen, die ohne das Zutun der Tiere von Sträuchern und Gebüsch überwuchert würden. Damit ginge der Lebensraum für zahlreiche Insekten und Reptilien verloren. Um verschiedene Weiden zu erreichen, wandern Sie mit ihren Tieren bis nach Frankenstein oder Esthal. „Je nach Wetter sind wir zwischen drei und vier Stunden unterwegs“, berichtet Anke Albert. Die Herde setzt sich erst in den Sommermonaten in Bewegung, wenn auch die Zicklein stark genug für den Marsch sind. Eine artgerechte Haltung steht auf dem Sindeltaler Hof im Vordergrund, betonen beide: „Unsere Tiere leben das ganze Jahr im Freien und kommen nur im Winter den Stall. Wir setzten auf eine muttergebundene Nachzucht und behalten das Wohl der Tiere im Auge.“

Für Familie Albert kommt dem Leben und Arbeiten in einem Schutzgebiet eine besondere Bedeutung zu: „Das Biosphärenreservat ist für uns der Ort, wo wir als Familie mit der Natur leben dürfen. Es ist uns ein Anliegen, diesen Lebensraum für Menschen und Tiere zu erhalten. Mit unseren Ziegen können wir ganz konkret dazu beitragen und die vorhandene Vielfalt nachhaltig unterstützen.“ Für die Zukunft wünschen sie sich, mit anderen Betrieben aus dem Partner-Netzwerk in Austausch zu kommen. „Wir können nicht nur Erfahrungen miteinander teilen, sondern auch die Reichweite unserer betrieblichen Außenwirkung vergrößern indem wir beispielsweise mit gastronomischen Betrieben zusammenarbeiten,“ so Daniel Albert. Weitere Informationen zum Betrieb unter www.pfälzerwald-ziegen.de.

Ziel der Partnerinitiative des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen ist es, den Zusammenschluss von umweltfreundlich agierenden Betrieben und Dienstleistungsunternehmen zu fördern. Bisher haben sich rund 70 Betriebe sich im Biosphären-Netzwerk zusammengeschlossen. Sie zeigen mit ihrer Arbeit, wie Nachhaltigkeit ganz praktisch funktionieren kann und können so Anregungen und Tipps für andere liefern. Die Kriterien um Partnerbetrieb werden zu können, sind bundesweit in Biosphärenreservaten, Nationalparken und Naturparken einheitlich und garantieren einen hohen Standard, vor allem hinsichtlich Nachhaltigkeit und Qualität sowie Regionalität der Produkte und Dienstleistungen. Als Auszeichnung erhalten die zertifizierten Betriebe ein Partnerschild und dürfen mit dem Logo des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen werben.

Hintergründe zur Biosphären-Partner-Initiative unter www.pfaelzerwald.de/partner-biosphaerenreservat.

Das Partnernetzwerk wird über das Land Rheinland-Pfalz unterstützt.

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Biosphärenreservats-Direktorin Dr. Friedericke Stakelbeck (l.) überreicht das Partnerschild an Familie Albert. Foto: Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen/Franziska Keller

Der Wald als Ressource und Ort zum Nachdenken Biosphärenreservat zertifiziert Fassküferei Eder in Bad Dürkheim

„Wir sind ein Familienbetrieb und identifizieren uns stark mit dem Pfälzerwald. Er hat für uns eine wichtige Bedeutung als Quelle nachwachsender und nachhaltiger Ressourcen“, sagte Jonas Eder beim Gang durch die Küferei in Bad Dürkheim, zu der auch eine hauseigene Schreinerei und ein Sägewerk gehören. Er zeigte der Direktorin des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen, Dr. Friedericke Stakelbeck, wo maßgefertigte Fässer, Möbel und Spezialanfertigungen für unterschiedlichste Einsatzzwecke entstehen. Anlass des Besuchs war die Aufnahme der Wilhelm Eder GmbH in das Partnernetzwerk des Biosphärenreservats. „Bei uns trifft traditionelle Handwerkskunst auf moderne Kreislaufwirtschaft. Wir stellen mit Leidenschaft fürs Handwerk Unikate her und nutzen dazu ausschließlich zertifiziertes oder recyceltes Holz.“  Es sei ihm ein großes Anliegen gewesen, Partnerbetrieb im Biosphären-Netzwerk zu werden: „Wir bringen uns aktiv in den Umweltschutz ein,“ erklärt er und zählt Maßnahmen auf, die neben dem Pflanzen von Bäumen auch die Patenschaft für einen im Pfälzerwald ausgewilderten Luchs beinhalten. „Unsere Vision ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung des Waldes zu stärken. Er spielt auch für mich persönlich eine große Rolle. Er ist für mich ein Ort zum Nachdenken, zum Spazieren mit dem Hund und zur Erinnerung daran, dass wir alle nur ein kleiner Teil eines größeren Ganzen sind.“

Bei den Partnerbetrieben des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen handelt es sich um Modellbetriebe verschiedenster Branchen aus der Region. Rund 70 Betriebe haben sich im Biosphären-Netzwerk zusammengeschlossen. Sie zeigen mit ihrer Arbeit, wie Nachhaltigkeit ganz praktisch funktionieren kann und können so Anregungen und Tipps für andere liefern.

Die Kriterien um Partnerbetrieb werden zu können, sind bundesweit in Biosphärenreservaten, Nationalparken und Naturparken einheitlich und garantieren einen hohen Standard, vor allem hinsichtlich Nachhaltigkeit und Qualität sowie Regionalität der Produkte und Dienstleistungen. Als Auszeichnung erhalten die zertifizierten Betriebe ein Partnerschild und dürfen mit dem Logo des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen werben. Weitere Informationen über den Familienbetrieb Eder unter www.faesser-shop.de. Hintergründe zur Biosphären-Partner-Initiative unter www.pfaelzerwald.de/partner-biosphaerenreservat.

Das Partnernetzwerk wird über das Land Rheinland-Pfalz unterstützt.

Bildunterschrift:

Biosphärenreservats-Direktorin Dr. Friedericke Stakelbeck überreicht das Partnerschild an Jonas Eder. Foto: Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen/Franziska Keller