Tipp von unserer Kräuterpädagogin

Petra Knoll ist seit Kurzem als ehrenamtliche Mitarbeiterin beim Team des Biosphärenreservats Pfälzerwald in Lambrecht tätig. Im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung bietet sie Führungen, Workshops und Seminare rund um das Thema Kräuter an.

Hier gibt sie regelmäßig einen Hinweis auf eine spannende Wildpflanze, die gerade gedeiht – mit wissenswerten Infos und einer Idee zur Verwendung!

Los geht es mit dem Gänseblümchen, dazu einfach hier klicken.

Süddeutsche Wander- und Hüteschäferei ist Immaterielles Kulturerbe der UNESCO

Jahrhundertealtes Kulturgut und wichtiger Beitrag zu Artenvielfalt und Biotopvernetzung

Seit Kurzem gehört die süddeutsche Wander- und Hüteschäferei zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO in Deutschland. Die Wander- und Hüteschäferei, die in den süddeutschen Mittelgebirgsregionen mit Flusstälern und in der Bodenseeregion praktiziert wird, spielt seit Jahrhunderten und bis heute eine wichtige Rolle für die Erhaltung der Kultur- und Naturlandschaft sowie der darin lebenden Tier- und Pflanzenarten. Aus dieser Beweidungsform sind sowohl die Mager- und Trockenrasen entstanden als auch die Wacholderheiden Baden-Württembergs. Die Schäferinnen und Schäfer müssen mit ihren Herden sowohl standörtliche als auch jahreszeitliche Wechsel bewerkstelligen. Dabei legen sie teilweise Strecken von bis zu 500 Kilometern zurück, um an die verschiedenen Sommer-, Herbst- und Winterweiden zu kommen. Oft sind die Weiden karge Gründe, die keine andere landwirtschaftliche Nutzung sinnvoll erscheinen lassen. Aber auch Flächen, die wegen der Aufgabe der Bewirtschaftung langsam verbuschen, werden von den Schäferinnen und Schäfern und ihren Herden besucht. Da die Tiere in ihren Klauen und in ihrer Wolle verschiedene Kleinstlebewesen und Pflanzensamen transportieren, leistet die Wanderschäferei einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt und der Vernetzung von Lebensräumen.

Die Vermittlung des Wissens um die Haltung, Züchtung und das Hüten und Führen der Tiere wie auch um die Nutzung verschiedener Weideflächen zu unterschiedlichen Jahreszeiten stellt wie die um die Wander- und Hüteschäferei entstandenen Schäferlieder, Schäferdichtungen und Schäfertänze ein wichtiges Kulturgut dar.

Verlauf der Zugwege im Süden Deutschlands im 19. Jahrhundert: Wanderschäferinnen und -schäfer haben mit ihren Herden über Jahrhunderte lange Strecken auch über das Gebiet des Pfälzerwalds hinweg zurückgelegt. (Grafik: Biosphärenreservat/frei, nach Wolfgang Jacobeit: Schafhaltung und Schäfer in Zentraleuropa bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, Akademie-Verlag, Berlin 1961)

Das chance.natur Projekt „Neue Hirtenwege im Pfälzerwald“ beschäftigt sich im Südwesten Deutschlands, nämlich der Mittelgebirgsregion des Pfälzerwalds, mit der Wanderschäferei. Auch hier gab es nachweislich seit dem Mittelalter mehrere Zugwege der Wanderschäfer durch die Pfalz. Diese Tradition hat sich insbesondere im Pfälzerwald bis heute fortgesetzt und die pfälzischen Schäferinnen und Schäfer erfahren durch die Auszeichnung der UNESCO eine große Wertschätzung. Mithilfe der Wanderschäfer und der extensiven Tierhalter im Pfälzerwald soll ein großer Biotopverbund über eine Fläche von 8.200 Hektar entstehen. Das Projekt ist eines von 80 chance.natur Projekten in Deutschland. Die Projekte befassen sich mit Naturschutzthemen und sind in zwei Phasen aufgeteilt. In der ersten Phase, der Planungsphase, wird ein Pflege- und Entwicklungsplan erstellt. In der zweiten Phase geht es um die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Pflege- und Entwicklungsplan. Das Projekt „Neue Hirtenwege im Pfälzerwald“ befindet sich im Moment in der ersten Phase.

Das Projekt „Neue Hirtenwege im Pfälzerwald“ wird im Biosphärenreservat Pfälzerwald umgesetzt, Projektträger ist der Bezirksverband Pfalz. Die Förderung des Vorhabens erfolgt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) sowie durch das Land Rheinland-Pfalz.

Informationen auch unter www.unesco.de/kultur-und-natur/immaterielles-kulturerbe.

Garten-Wettbewerb eröffnet – Bewerbungen bis 26. April möglich

Aktion im deutsch-französischen Projekt „Gärten für die Artenvielfalt – Jardiner pour la biodiversité“

Hobbygärtnerinnen und -gärtner können sich ab sofort für den Wettbewerb im Projekt „Gärten für die Artenvielfalt – Jardiner pour la biodiversité“ des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen anmelden. Das Projekt will die breite Öffentlichkeit für die Artenvielfalt im Alltag sensibilisieren und so dazu anregen, auch in den bebauten Flächen des Biosphärenreservats, in unseren Städten und Dörfern, ökologisch zu handeln.

Zu dem Wettbewerb kann man sich bis 26. April anhand eines Bewerbungsbogens online unter www.pfaelzerwald.de/gaerten anmelden. Das Projektteam wählt anhand der Bögen jeweils 20 Gärten auf der französischen und auf der deutschen Seite des Biosphärenreservats aus. Diese werden daraufhin von einer Expertin oder einem Experten besucht, die den Garten genauer unter die Lupe nehmen und Empfehlungen geben, um die Artenvielfalt zu verbessern. Das Projekt-Team wählt dann die jeweils fünf interessantesten Gärten im pfälzischen und französischen Teil des Biosphärenreservats aus, die voraussichtlich Anfang Juli von einer Jury besichtigt werden. Dieser gehören Spezialisten zu Wildpflanzen, Ornithologie, ökologischen Fragen der Grünräume, Baum- und Insektenkunde sowie Landschaftsgärtner an. Die Jury ermittelt daraufhin die Gewinner des Wettbewerbs. Die Preisverleihung des grenzüberschreitenden Projekts findet voraussichtlich am Sonntag, 13. September, im Garten der Familie Setzepfand im nordpfälzischen Sippersfeld statt, die letztes Jahr mit ihrem Garten den ersten Platz in dem Wettbewerb belegt hat. Die Preisträger erhalten je eine Urkunde, eine Plakette, die sie dann an ihrem Garten anbringen können, sowie einen Sachpreis. Informationen gibt Micaela Mayer vom Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen, die unter der Telefonnummer 06325 9552-43 oder unter der E-Mail-Adresse m.mayer@pfaelzerwald.bv-pfalz.de erreichbar ist.

Zum Projekt „Gärten für die Artenvielfalt“ gehören ebenso ein umfangreiches deutsch-französisches Programm an Veranstaltungen zu verschiedenen Gartenthemen sowie Pflanzaktionen an Schulen. Aufgrund der Verbreitung des Corona-Virus sind allerdings alle Veranstaltungen bis auf Weiteres abgesagt. Das Biosphärenreservat hält Interessenten unter www.pfaelzerwald.de/termine dazu auf dem Laufenden.

Das Projekt „Gärten für die Artenvielfalt“ wird durch das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz sowie mit Mitteln aus dem Interreg V A-Projekt „NOE / NOAH“ gefördert.

Wenige Amphibien, viele Libellen

Erste Ergebnisse der umfangreichen Kartierungsarbeiten im Projekt „Neue Hirtenwege im Pfälzerwald“

Im chance.natur-Projekt „Neue Hirtenwege im Pfälzerwald“ liegen erste Ergebnisse der Kartierungsarbeiten für die Erstellung des Pflege- und Entwicklungsplans vor. Das Insitut für Umweltstudien (IUS) aus Kandel, das den Auftrag für das Biosphärenreservat Pfälzerwald ausführt, hat seine Untersuchungen zu Vögeln, Fledermäusen, Reptilien, Amphibien, Fischen, Krebsen, Tagfaltern und weiteren Insketen vorgelegt.

Die Untersuchungen sind ein wichtiger Bestandteil des Pflege- und Entwicklungsplans (PEPL), der im Zentrum von Projekt 1 des „Hirtenwege“-Projekts steht. Darin werden die Ziele und Maßnahmen auf den Projektflächen definiert. Anschließend wird das auf zehn Jahre ausgelegte Projekt II beim Bund beantragt, bei dem die Maßnahmen über das geplante, etwa 8.200 Hektar große Fördergebiet, das über die Grünlandgebiete vom Wasgau zum Haardtrand bis nach Grünstadt reicht, umgesetzt werden sollen.

Neben den Tierarten wurden auch erste Ergebnisse zur Vegetation im Fördergebiet geliefert. Diese Kartierungen werden jetzt mit Beginn der Vegetationsperiode fortgesetzt. Ziel der Kartierungsarbeiten ist es, für das Projekt charakteristische Lebensräume repräsentativ zu erfassen sowie standorts- und nutzungsbezogene Besonderheiten zu ermitteln und hinsichtlich ihrer Bedeutung zu beurteilen.

17 Fledermaus- und 70 Schmetterlingsarten

Die umfassende Datenerhebung im Fördergebiet bietet einen hohen Informationsgehalt, der für die Projektplanungen von hoher Relevanz ist. Insgesamt wurden 17 Fledermausarten festgestellt. Dazu zählen die bundes- und landesweit vom Aussterben bedrohte Wimperfledermaus und die deutschlandweit vom Aussterben bedrohte Nymphenfledermaus.

Bei den Reptilien, die von Frühjahr bis Frühherbst 2019 in vorgegebenen Gebieten kartiert wurden, konnten alle sechs zu erwartenden Arten wie zum Beispiel die Mauer- und Zauneidechse, die Blindschleiche und die Schlingnatter gefunden werden. Die Biologen von IUS haben dabei festgestellt, dass sich die Tiere wegen der überdurchschnittlichen Temperaturen und der ausgeprägten Trockenheit vorwiegend in halbschattige Bereiche zurückgezogen hatten. Dieselben Witterungsverhältnisse führten dazu, dass Laichgewässer von Amphibien austrockneten und deshalb die Entwicklung der Eier beziehungsweise Larven nicht abgeschlossen werden konnte. Insgesamt war der Reproduktionserfolg 2019 bei den Amphibien im Gebiet der Erfassung sehr gering. Es wurden sieben Amphibienarten – unter anderem der Teichfrosch, der Bergmolch und der Feuersalamander – erfasst. Gefährdete Arten wie die Gelbbauchunke oder die Geburtshelferkröte wurden im Fördergebiet nicht gefunden. Streng geschützte Arten, wie die Kreuzkröte, wären aber im Gebiet denkbar.

Über 70 verschiedene Schmetterlingsarten – darunter Tagfalter, Widderchen und Ameisenbläulinge – haben die Spezialistinnen und Spezialisten ausfindig gemacht, fünf davon sind streng geschützt, wie etwa der Große Feuerfalter, der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling und der Schwarzfleckige Ameisenbläuling.

Libellen haben von den hohen Temperaturen und langen Sonnenscheindauern profitiert. Im Sommer 2019 wurden 13 Arten auf den Untersuchungsflächen kartiert, unter anderem die streng geschützte Grüne Keiljungfer und die Blauflügelige Prachtlibelle; letztere ist die häufigste Kleinlibellenart im Untersuchungsgebiet und weist auf eine gute Sauerstoffversorgung der Gewässer hin, an denen sie vorkommt.

Bei den Heuschrecken ist eine mengenmäßige Erfassung wegen der unterschiedlichen Lebensweisen der Tiere schwierig. Die Kartierungen konnten teilweise anhand der Gesänge der Tiere durchgeführt werden. Diese sind über eine Entfernung von fünf bis 50 Metern zu hören, manche allerdings sind nur im Ultraschallbereich wahrnehmbar. Der Kartierung kommt auch zugute, dass unterschiedliche Heuschreckenarten verschiedene Tag- und Nachtzeiten für ihr Zirpen und Schnarren bevorzugen.

Insgesamt wurden auf den zehn zu untersuchenden Flächen 35 Heuschreckenarten festgestellt. Als Zielart des Projekts gilt beispielsweise der gefundene Warzenbeißer. Aber auch Arten wie die Große Schiefkopfschrecke und die Steppen-Sattelschrecke konnten nachgewiesen werden.

Für Käfer haben die Biologinnen und Biologen Flug- und Klebefallen aufgestellt, mit deren Hilfe sie 121 zumeist holzbewohnende Arten feststellen konnten. Unter anderem wurde der seit einigen Jahren wieder vermehrt nachgewiesene Bunte Eichen-Widderbock gefunden. Er gilt bundesweit als vom Aussterben bedroht. Es wurde auch der Große Goldkäfer nachgewiesen, der ebenfalls die Einstufung „vom Aussterben bedroht“ innehat. Auffällig ist auch der Anteil an Käferarten, die eine besondere Lebensform mit einer Bindung an die Nester von Hautflüglern wie Wildbienen, Wespen und Ameisen haben.

Eine sehr enge Bindung an Knotenameisen haben verschiedene Schmetterlingsarten aus der Familie der Bläulinge, deren Raupen sich von Ameisenbrut ernähren. Die Ameisen wurden zur genaueren Bestimmung gefangen und im Labor in Knoten- und Nicht-Knotenameisen unterschieden. So konnten vier Arten aus der Unterfamilie der Knotenameisen im Gebiet festgestellt werden.

Das Vorkommen von Fischen und Rundmäulern wie Neunaugen ist ein wichtiger Indikator für die Wasserqualität, die Gewässerstruktur sowie die Durchlässigkeit von Gewässern. Das Vorkommen dieser Arten haben die Spezialistinnen und Spezialisten mithilfe von Elektrobefischung untersucht, die für die Tiere ungefährlich ist. 11 Fisch- und Rundmäulerarten wurden dabei in den untersuchten Abschnitten der Wieslauter gezählt, darunter geschützte Arten wie das Bachneunauge und die Groppe.

Die Ergebnisse der Untersuchung bestätigen auch, dass einheimische Krebsarten massiv gefährdet sind. Es wurden ausschließlich die aus Nordamerika stammenden Signalkrebse in den Untersuchungsabschnitten der Wieslauter gefunden, die hier als Neozoon, also durch menschlichen Einfluss eingewanderte Art, vorkommen. Signalkrebse sind resistenter gegen Krankheiten wie die Krebspest und aggressiver als die heimischen Edelkrebse. Die Untersuchungen zeigen auch, dass Signalkrebse verstärkt sommerkalte Oberläufe von Fließgewässern aufsuchen, die als Refugien für heimische Flusskrebse dienen könnten. Auf heimische Flusskrebsarten sind die Biologen und Biologinnen in dem beprobten Gewässer nicht gestoßen.

Das Projekt „Neue Hirtenwege im Pfälzerwald“ wird im Biosphärenreservat Pfälzerwald umgesetzt, Projektträger ist der Bezirksverband Pfalz. Die Förderung des Vorhabens erfolgt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) sowie durch das Land Rheinland-Pfalz. Projekt I wird mit 1,8 Millionen Euro gefördert. Nach erfolgreichem Abschluss der Projektplanung in Projekt I würde sich für weitere zehn Jahre Projekt II anschließen, in dem die in Projekt I erarbeiteten Maßnahmen umgesetzt werden sollen.

Magazin zu den Nationalen Naturlandschaften in Rheinland-Pfalz

Neun Nationale Naturlandschaften bedecken gemeinsam 32 Prozent der Fläche von Rheinland-Pfalz. Gemeinsam haben das Biosphärenreservat Pfälzerwald, der Nationalpark Hunsrück-Hochwald und die sieben Naturparke viel zu bieten. Initiiert von der Landeszentrale für Umweltaufklärung präsentieren sie ihr Angebot ab jetzt im Magazin “Rheinland-Pfalz naturreich”, das an vielen Stellen wie Tourist-Informationen in der Pfalz zu finden ist, sowie auf der Internetseite www.nationale-naturlandschaften-rlp.de. Hier finden sich auch die Aktionen, zu denen die Großschutzgebiete rund um das gemeinsame Jahresthema „Natur schützt Klima, Klima schütz Natur“ einladen.

 

 

Erstmals freiwilliges ökologisches Jahr im Biosphärenreservat Pfälzerwald

Ein Jahr lang mit anpacken und mitgestalten in der UNESCO-Modellregion

Erstmals gibt es für junge Menschen die Möglichkeit, in der Geschäftsstelle des Biosphärenreservats Pfälzerwald in Lambrecht ein zwölfmonatiges Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) zu leisten. Das FÖJ läuft ab Anfang August 2020 bis Ende Juli 2021. Bewerben können sich alle ab 16 bis einschließlich 26 Jahre.

Als Modellregion für nachhaltige Entwicklung, die von der UNESCO anerkannt ist, entwickelt das Biosphärenreservat gemeinsam mit vielen Partnerinnen und Partnern in der Region Konzepte und Projekte, um ein harmonisches Miteinander von Mensch und Umwelt zu sichern. Im Sinn des UNESCO-Auftrags hat das Biosphärenreservat vielseitige Aufgaben, etwa im Bereich nachhaltiges Wirtschaften, Landschaftspflege, Biodiversität, Forschung und Monitoring, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sowie Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation.

Dort, wo alle Fäden der Biosphärenreservats-Aktivitäten zusammenlaufen, beim Team des Biosphärenreservats mit Sitz in Lambrecht, ist der Haupteinsatzort des FÖJlers beziehungsweise der FÖJlerin. Sie oder er übernimmt Aufgaben vor allem im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation, Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Naturschutz und Landschaftspflege. Die Entwicklung und Durchführung eigener Projekte ist ebenfalls möglich.

Mit anpacken und Mitgestalten im Biosphärenreservat Pfälzerwald: Erstmals kann man hier ein FÖJ leisten

 

Neben der Arbeit in der Einsatzstelle stehen auch einige thematische FÖJ-Seminare auf dem Programm. Während der Seminare, die die Koordinatoren des rheinland-pfälzischen FÖJ in Mainz anbieten, haben die jungen Leute Gelegenheit, andere FÖJler und FÖJlerinnen kennenzulernen sowie Erfahrungen auszutauschen. Sie arbeiten zudem zu Themen rund um Ökologie und Umweltschutz und können auch einsatzortübergreifend gemeinsame Projekte entwickeln.

Für ihr FÖJ erhalten die Freiwilligen ein Taschengeld sowie gegebenenfalls einen Zuschuss zur Unterkunft. Unter www.foej-rlp.de gibt es alle weiteren Informationen rund um das FÖJ und die Bewerbung sowie weitergehende Informationen zum Biosphärenreservat als Einsatzstelle. Bewerbungen sollten bis 17. April 2020 beim Biosphärenreservats-Team in Lambrecht eingehen. Die Bewerbungen sollten ausschließlich online erstellt und abgeschickt werden unter www.foej-rlp.de/foej-und-oebfd-in-rheinland-pfalz/bewerbung.