Wandermarathon Pfälzerwald

Halbmarathons um das Biosphärenhaus und um das Haus der Nachhaltigkeit

Mit Spaß und Schwung durch den Pfälzerwald: Teilnehmende beim Wandermarathon im Biosphärenreservat Pfälzerwald (Foto: Elke Dilzer)

 

Am Sonntag, 30. Oktober, findet der diesjährige Wandermarathon Pfälzerwald in Form der beiden Halbmarathons am Biosphärenhaus Fischbach und am Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz über jeweils rund 22 Kilometer statt. Wegen der weiterhin ungewissen Lage bezüglich der Corona-Pandemie wird der Hauptmarathon über 42 Kilometer von Johanniskreuz nach Fischbach wie im letzten Jahr ausgesetzt.

Ab sofort können sich Wanderbegeisterte für die beiden Halbmarathonstrecken direkt über die Internetseiten des Biosphärenhauses in Fischbach unter www.biosphaerenhaus.de und des Hauses der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz unter www.hdn.wald.rlp.de anmelden. Die Halbmarathon-Wanderungen sind als Rundwanderungen auf attraktiven Routen um die beiden Häuser konzipiert, bei denen die etwaigen pandemiebedingten Hygieneregeln sicher eingehalten werden können. Eine Teilnahme kostet bei beiden Halbmarathons 15 Euro pro Person. Unter anderem ist darin ein Verpflegungsangebot an den persönlich betreuten Kontrollstationen enthalten.

Der Halbmarathon Fischbach führt unter dem Titel „Tour Bellevue“ über den Großen Rosberg zum Napoleonsfelsen und zum Aussichtspunkt „Wasgaublick“. Weiter geht es über den Großen Eyberg talabwärts entlang der Wooge im Schlettenbacher Tal zurück zum Start am Biosphärenhaus. Der Halbmarathon mit Start in Johanniskreuz trägt den Titel „Auf Luchsspur“. Er führt durch das Gebiet, in dem die Pfälzerwald-Luchse ausgewildert wurden. Der Weg geht über den Antonihof, streift die Kernzone Enkenbachtal, durchquert den Ort Speyerbrunn, folgt dem Erlenbachtal und erreicht den Schindhübelturm mit seiner grandiosen Aussicht über den zentralen Pfälzerwald. Von dort geht es am Naturdenkmal Mitteleiche vorbei über das Alte Forsthaus Johanniskreuz zurück zum Haus der Nachhaltigkeit.

Interessierte für den Hauptmarathon über 42 Kilometer von Johanniskreuz nach Fischbach müssen sich ein weiteres Jahr gedulden. Die Veranstalter planen, auch hierfür ein coronakonformes Konzept zu erarbeiten, das eine im Herbst stattfindende Veranstaltung mit großen Teilnehmerzahlen in Zukunft ermöglicht.

Der Bezirksverband Pfalz als Träger des Biosphärenreservat Pfälzerwald, die LAG Pfälzerwald plus, das Biosphärenhaus und das Haus der Nachhaltigkeit organisieren den Wandermarathon Pfälzerwald als eine gemeinsame Veranstaltung seit 2006.

Kulinarische Glanrindertage

Alte pfälzische Hausrinderrasse im Mittelpunkt der Aktion des Biosphärenreservats

Unter anderem als Kulturlandschaftspfleger im Einsatz: Glanrinder stehen im Mittelpunkt der nächsten kulinarischen Aktion im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen (Foto: Biosphärenreservat)

 

Von 2. bis 18. September gibt es während der kulinarischen Glanrindertage bei elf Partnerrestaurants des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen köstliche Gerichte vom pfälzischen Glanrind. Das Fleisch dieser relativ seltenen Rinderrasse ist besonders schmackhaft, da die Tiere bei Sommerweidehaltung im Freien aufgezogen werden und mit hofeigenem Futter oder Futter aus der Region versorgt werden. Mit viel Liebe bereiten Köche und Köchinnen aus dem naturnah erzeugten Fleisch leckere Gerichte für ihre Gäste zu.

Die teilnehmenden Restaurants sind das Naturfreundehaus Rahnenhof in Carlsberg-Hertlingshausen, das Restaurant 7 Raben bei Bad Dürkheim, das Naturfreundehaus Finsterbrunnertal bei Kaiserslautern, das Hotel-Restaurant Fröhlich in Kaiserslautern-Dansenberg, das Gasthaus Müllers Lust in Hofstätten, das Restaurant Seehaus Forelle in Ramsen, das Restaurant Ritterhof zur Rose in Burrweiler, das Hotel-Restaurant Pfälzer Hof in Edenkoben, das Seminar- und Gästehaus Burghof Stauf in Eisenberg, die Weinstube Fuxbau in Neustadt-Hambach und die Weinstube zur Herberge in Neustadt.

Zu Beginn der 1980er Jahre wäre das Glanrind fast ausgestorben, da es den schweren Hochleistungsrindern deutlich unterlegen war. Mittlerweile erlebt das Glanrind jedoch eine kleine Renaissance, weil es im Pfälzerwald sehr gut als tierischer Landschaftspfleger zur Erhaltung offener Weideflächen eingesetzt werden kann. Seine Haltung und Vermarktung sind wertvolle Beiträge zum Arten- und Biotopschutz sowie zur Kulturlandschaftspflege im Biosphärenreservat. Die offenen Weideflächen ergeben im Wechselspiel mit den zusammenhängenden Waldbereichen eine attraktive Kulturlandschaft und wichtige Lebensräume mit vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten. Weitere Informationen und den aktuellen Flyer gibt es unter www.pfaelzerwald.de/termine.

 Diese Aktion wird vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz unterstützt.

Sternenpark Pfälzerwald: Im Einsatz für natürliche Nachtlandschaften

In dem SWR-Beitrag erfahren Sie mehr zum Projekt:

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Das Sternenpark-Projekt ist gerade zu Ende gegangen. Natürliche Nachtlandschaften und der Kampf gegen die Lichtverschmutzung sind wichtig im Biosphärenreservat Pfälzerwald. Gemeinsam mit den Projektpartner:innen wird das Biosphären-Team das Thema weiterhin verfolgen. Worum es geht und was wir bisher erreicht haben, kann man in diesem Beitrag vom SWR-Fernsehen erfahren.

Global Nachhaltige Kommune Pfalz

Kommunen in der Region für die Zukunft stark machen: Das will das Biosphärenreservat Pfälzerwald mit dem Projekt „Global Nachhaltige Kommune Pfalz“ (Foto: Biosphärenreservat/Klaus Venus)

Neues Projekt des Biosphärenreservats Pfälzerwald unterstützt Kommunen im Transformationsprozess zu mehr globaler Nachhaltigkeit

Kommunen spielen im Transformationsprozess zu einer globalen nachhaltigen Entwicklung eine entscheidende Rolle. Das Biosphärenreservat Pfälzerwald möchte Kommunen in dieser Hinsicht mit seinem neuen Projekt „Global Nachhaltige Kommune Pfalz“ stärken. An dem Projekt, das bis Ende 2023 läuft, nehmen die Verbandsgemeinde Deidesheim, die Stadt Speyer sowie die Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen bei Bad Kreuznach teil. Das Biosphärenreservat Pfälzerwald führt das Projekt gemeinsam mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global durch, die auch Hauptfördermittelgeberin ist.

 

Ziel des Projekts ist die strategische Verankerung der Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) in Kommunen der Region. In einem partizipativen Prozess sollen SDG-Aktionspläne mit Zielen und Maßnahmen erarbeitet werden. Der Prozess ist dreigeteilt: Nach der Bestandsaufnahme folgt die Analyse von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Die Analyse bietet den Kommunen eine strukturierte Übersicht über Nachhaltigkeitsaktivitäten und zeigt Handlungsbedarfe auf. Abschließend werden auf dieser Basis die SDG-Aktionspläne erarbeitet.

Die acht Modellkommunen aus dem Vorgängerprojekt „Pfälzerwald: SDG-Modellregion für ein nachhaltiges Rheinland-Pfalz“ werden bei der Umsetzung und Verstetigung ihrer Nachhaltigkeitsstrategien weiter begleitet. Ein Erfahrungsaustausch ist zwischen den Kommunen aus dem Vorgängerprojekt und den drei neuen Kommunen geplant. Die acht Modellkommunen des vorhergehenden Projekts waren die Städte Pirmasens, Bad Bergzabern und Neustadt, die Verbandsgemeinden Lambrecht und Maikammer sowie die Ortsgemeinden Sippersfeld, Kallstadt und Klingenmünster.

Vorgängerprojekt: „Pfälzerwald: SDG-Modellregion für ein nachhaltiges Rheinland-Pfalz“

Im Rahmen des Projekts, das im Juni 2019 startete und Ende 2021 auslief, hatten sich acht Kommunen im UNESCO Biosphärenreservat Pfälzerwald auf den Weg gemacht, um für eine generationengerechte Zukunft Nachhaltigkeitsstrategien zu entwickeln. Damit zeigen sie auf, welchen Beitrag Kommunen leisten können, um die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen umzusetzen.

Kommunen in besonderer Verantwortung

Laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) liegen in vielen Ländern Bereiche, die für die Nachhaltigkeitsziele (SDGs) wichtig sind – wie Wasser, Wohnungswesen, Verkehr, Infrastruktur, Landnutzung oder Klimawandel – großenteils in der Zuständigkeit der Kommunen und Regionen. Deshalb sind für die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung die Beiträge der Kommunen mitentscheidend.

Der Träger des Projekts „Global Nachhaltige Kommune Pfalz“ ist der Bezirksverband Pfalz als Träger des Biosphärenreservats, das gemeinsam mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global das Projekt durchführt. Zu 85 Prozent finanziert wird das Projekt durch das Angebot „Global Nachhaltige Kommune“ der SKEW mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Unterstützt wird das Vorhaben auf Landesebene durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität, das Ministerium des Innern und für Sport sowie die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz.

In die Zukunft gestalten

Biosphärenreservat Pfälzerwald zeichnet erste drei Biosphärenschulen aus

Schulleiter:innen halten Biosphärenschulen-Zertifikate in die Kamera in die Kamera
Freuten sich über die Auszeichnung ihrer Schulen (v. l. n. r.): Ursula Kaulartz von der Grundschule Ramberg-Eußerthal, Michael Dickes von der Pirminiusschule Pirmasens sowie Stephanie Dojani, Schulleiterin der IGS Enkenbach-Alsenborn, mit der Verbandsgemeinde-Beigeordneten Emilie Dietz. Die Auszeichnungen übergab der Bezirkstagsvorsitzende Theo Wieder (Foto: Biosphärenreservat/frei)

 

„Wenn Ihr Euch für diese wichtigen Ziele einsetzt, dann lernen andere von euch, dann verbreiten sich die Ideen zur nachhaltigen Entwicklung unserer Welt“, sagte der Vorsitzende des Bezirkstags Pfalz, Theo Wieder, bei der Auszeichnung der ersten drei Schulen als Biosphärenschulen des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen. „Es ist Eure Welt und Eure Zukunft“ sprach er die Schülerinnen und Schüler der IGS Enkenbach-Alsenborn, der Pirminiusschule Pirmasens sowie der Grundschule Ramberg-Eußerthal an, die bei der Feier dabei waren. Stephanie Dojani, die Schulleiterin der gastgebenden IGS Enkenbach-Alsenborn, sagte: „Wir weiten unseren Blick auch über das Biosphärenreservat hinaus, wir sehen uns in einem großen Rahmen und möchten unser Handeln in einem globalen Zusammenhang weiterentwickeln.“

Im vergangenen Schuljahr haben sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der drei Pilotschulen mit viel Neugierde und Begeisterung der Entdeckung des Biosphärenreservats gewidmet. Gemeinsam mit dem Team des Biosphärenreservats Pfälzerwald entstand so das Konzept „Wir als Biosphärenschule“, das in vielen Projekten und Unterrichtsgestaltungen umgesetzt und ausprobiert werden soll. Es soll auch weitere Schulen im Gebiet anregen, Teil des Netzes der Biosphärenschulen im Pfälzerwald zu werden.

Jan-Hendrik Winter, Referent für Bildung für nachhaltige Entwicklung beim rheinland-pfälzischen Bildungsministerium, betonte: „Es braucht viel Beteiligung. Wenn sich viele zusammentun und sagen ,Wir packen’s an!‘, dann kann auch etwas umgesetzt werden. Nichts anderes passiert hier im Biosphärenreservat und insbesondere an den Biosphärenschulen.“ „Die Erwachsenen von Morgen müssen den Grundstein zur nachhaltigen Entwicklung legen. Das passiert unter anderem an den Biosphärenschulen und kann in vielen Fächern umgesetzt werden. Die ersten drei Schulen sind dabei wichtige Beispiele, denen andere folgen können“, ergänzte Michael Staaden, zuständig für Bildung für nachhaltige Entwicklung im Mainzer Umweltministerium.

 Die Ergebnisse der Projekte aus der Pilotphase präsentierten die jungen Leute der ersten drei Biosphärenschulen bei der Auszeichnungsfeier, so zum Beispiel selbstgemachte Bienenwachstücher, Schulgärten und Vogel- und Fledermaushäuschen. Auch die Lieder, Geschichten, Theaterstücke und Filme, die während der Veranstaltung vorgetragen wurden, drehten sich um das Thema nachhaltige Entwicklung. Mit den appellierenden Worten „Wir sind Biosphärenschule – unser Pfälzerwald ist einzigartig, so wie wir und ihr!“ endeten zwei Schülerinnen der Pirminiusschule ihren Beitrag über den Umgang des Menschen mit der Natur.

 Biosphärenschulen

Das Biosphärenreservat Pfälzerwald strebt eine dauerhafte Kooperation mit Schulen an. Diese Zusammenarbeit wurde zunächst in einer Pilotphase aufgebaut, für die unter acht Bewerberschulen drei Pilotschulen ausgewählt wurden und die nun mit der Zertifizierung dieser Schulen zum Abschluss gekommen ist.

Die Pilotschulen haben sich durch die Partnerschaft mit dem Biosphärenreservat verstärkt zu einer nachhaltig agierenden Bildungseinrichtung entwickelt und verschiedene Ansätze zur nachhaltigen Entwicklung in die Unterrichtsgestaltung mit einbezogen. Weitere Schulen sind eingeladen, sich als Teil des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen zu fühlen und so zu erfahren, dass sie den Prozess zu mehr Nachhaltigkeit in der Region aktiv mitgestalten können. Durch den Bezug zu den Lebenswelten der Schülerinnen und Schüler kann ein konkretes, ganzheitliches Lernen ermöglicht werden. Die die Schule umgebenden Landschaften wie auch die historischen und aktuellen kulturellen Gegebenheiten sollen in die Unterrichtsgestaltung mit einbezogen werden.

Das Projekt Biosphärenschulen im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen wird durch das Land Rheinland-Pfalz gefördert.

 

Weitere Informationen unter www.pfaelzerwald.de/biosphaerenschulen

Grenzüberschreitender Fotowettbewerb in den Nordvogesen und im Pfälzerwald

Besondere Biosphären-Orte gesucht: #meinBiosphärenOrt #monCoindeBiosphère

Fotografen im Pfälzerwald

Wo ist es besonders schön im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen? Und wo ist es vielleicht besonders „biosphärisch“? Mit einem Fotowettbewerb lädt das Biosphären-Team Bewohnerinnen und Bewohner wie auch Gäste dazu ein, mit wachen Augen durchs Biosphärenreservat zu ziehen und besondere Motive festzuhalten.

Wer mitmachen möchte, kann auf Fotostreifzug gehen oder sich am Lieblings-Ort zurücklehnen und dabei auf den Auslöser von Smartphone, Kamera oder Tablet drücken. Zum Einfangen bieten sich etwa Motive in der Umgebung des eigenen Wohnortes an, mit Dorf oder Stadt und umgebender Landschaft, lauschige Lieblingsfleckchen oder fantastische Ausblicke. Besondere technische Voraussetzungen gibt es nicht.

Wichtig ist dem deutsch-französischen Biosphären-Team, dass zu dem Foto ein paar Gedanken formuliert sind. Etwa was den Ort auf dem Bild zu einem Lieblingsort macht, oder weshalb dieser Ort auf besondere Weise die Biosphäre als eine Region einfängt, in der Mensch und Natur eng miteinander verzahnt sind und zusammenwirken.

Es soll auch darauf geachtet werden, dass auch bei der Jagd nach Fotomotiven besonders empfindliche oder geschützte Bereiche des Biosphärenreservats (zum Beispiel Kernzonen, Gebiete mit geschützten Felsen, Naturschutzgebiete) in ihrem Schutz nicht gestört werden und die Natur im Allgemeinen möglichst wenig gestört wird.

Wer kann mitmachen, wie geht’s und was gibt’s zu gewinnen?

Mitmachen kann jede und jeder mit jeweils einem Motiv, das im französischen oder im deutschen Teil des einzigen grenzüberschreitenden Biosphärenreservats Deutschlands entstanden ist. Einsendeschluss ist der 31. August 2022.

Einsenden kann man den Beitrag entweder per E-Mail an fotowettbewerb@pfaelzerwald.bv-pfalz.de, per Facebook-Messenger über den Facebook-Auftritt facebook.com/biosphaerenreservatpfaelzerwald oder per Post auf dem eigenen Instagram-Account, der mit den Hashtags #meinBiosphärenOrt und #monCoindeBiosphère versehen ist. Es wird nur ein Foto pro Person bewertet, egal über welchen Kanal es eingesendet wird. Per E-Mail eingesendete Bilder sollten nicht größer als 2 MB sein. Vor- und Nachname der Teilnehmenden müssen klar ersichtlich sein.

Eine Jury, die sich aus Personen aus beiden Teilen des Biosphärenreservats zusammensetzt, wählt im September mehrere Gewinnerfotos aus. Die Benachrichtigung und Preisvergabe folgen dann voraussichtlich im Oktober. Als Preise winken eine Übernachtung mit Halbpension für zwei Personen in einem Partnerbetrieb in den Nordvogesen oder im Pfälzerwald, eine private Tour mit einem Biosphären-Guide im Pfälzerwald, Gutscheine für Partnerrestaurants im französischen oder deutschen Teil des Biosphärenreservats sowie Genusspakete mit Produkten aus den Nordvogesen und dem Pfälzerwald.

Alle Informationen und die Teilnahmebedingungen finden sich unter www.pfaelzerwald.de/fotowettbewerb.

Weinbau, Wildkräuter und Klimawandel – Biosphären-Guide-Touren in den Sommerwochen

Unsere Biosphären-Guides locken in den kommenden Sommerwochen mit erkenntnis- und erlebnisreichen Touren in Wald, Weinberge und Wiesen.

Am Sonntag, 10. und 24. Juli, jeweils von 13 bis 16 Uhr lädt Andrea Frech ein, sich „Auf die Spuren von Max Slevogt“ zu begeben. Bei der Tour rund um den Slevogthof bei Leinsweiler bis hinauf zur Burgruine Neukastel erläutert die Biosphären-Guide Vielseitiges zum Biosphärenreservat und seinen tierischen und pflanzlichen Bewohnern.

„Wo sich Wald, Wein und Weide küssen“, nämlich auf dem Burgunderweg um Annweiler-Gräfenhausen herum, zeigt Ute Seitz das Reich der Weidetiere, Honigbienen, des Luchses und des Spätburgunders. Die Führung findet am Samstag, 23. Juli, von 14 bis 17 Uhr statt.

Am Sonntag, 31. Juli sowie 14. und 28 August, jeweils von 15 bis 17 h bieten Ursula und Johannes Schauer eine Wildkräuterführung um das Biosphärenhaus in Fischbach/Dahn an. Sie bestimmen essbare Kräuter und verraten Interessantes zu deren Inhaltsstoffen sowie der Verwendung in Küche und Heilkunde.

Am Mittwoch, 10. August und 07. September, jeweils von 14 bis 16 Uhr gibt Ute Seitz einen Einblick zum Weinbau im Klimawandel. Bei der Entdeckungsreise entlang des Rebenlehrpfads am Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof bei Siebeldingen erklärt sie, wie Weinbau und Biosphärenreservat zusammenpassen, welche Rebsorten für den nachhaltigen Weinbau geeignet sind und wie nachhaltiger Weinbau in der Zukunft aussieht.

Der Klimawandel und seine Folgen stehen auch im Mittelpunkt der Wanderung am Samstag, 10. September, von 11 bis 15 Uhr. Die Biosphären-Guide Gerlinde Pfirrmann spricht auf der Exkursion „Von Einwanderern und Auswanderern“ bei Schweigen-Rechtenbach über die Auswirkungen des globalen Klimawandels im Wald und am Haardtrand und zeigt auf, wer die Gewinner und Verlierer sind.

Anmeldung und Informationen

Bei allen Touren sind feste Schuhe und wetterfeste Kleidung erforderlich. Informationen und Anmeldung unter info@pfaelzerwald.bv-pfalz.de beziehungsweise 06325 9552-0.

Informationen zu allen Angeboten der Biosphären-Guides inklusive Tourenlänge, Treffpunkt, Kosten etc. unter www.pfaelzerwald.de/termine.

Biosphären-Guides im Pfälzerwald und an der Weinstraße

Die Biosphären-Guides bieten kenntnisreiche und kurzweilige Führungen an und helfen so, dem Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen Gesicht und Stimme zu geben. Sie bringen Gästen wie Einheimischen dessen Schönheit, Einzigartigkeit und Vielfalt näher und vermitteln gleichzeitig Zielsetzung und Auftrag des Schutzgebiets. Die Biosphären-Guides leisten einen Beitrag zu einem attraktiven Bildungsangebot, zur Gästebetreuung im Biosphärenreservat und zu dessen sanfter naturtouristischer Entwicklung. Die Ausbildung wurde vom Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen in Zusammenarbeit mit Landesforsten Rheinland-Pfalz und der RegioAkademie angeboten. Die Qualifizierung wurde durch das Land Rheinland-Pfalz unterstützt.

Schlendern und Schlemmen – regional und nachhaltig

Deutsch-französischer Biosphären-Bauernmarkt in Rumbach

Zum deutsch-französischen Bauernmarkt in der „Gemeinde unter den Sternen“ Rumbach lädt das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen am Sonntag, 10. Juli, von 11 bis 18 Uhr ein. Über 40 Bauernmarkt-Beschicker und -Beschickerinnen aus der Region verkaufen ihre umweltschonend erzeugten Qualitätsprodukte aus dem Pfälzerwald, von der Weinstraße und aus den Nordvogesen – zum Mitnehmen oder Verköstigen vor Ort. Ein wahres Füllhorn bietet sich den schlendernden Gästen dar: Unter anderem gibt es Obst und Gemüse, Pilze, Marmelade, Kompott und Honig, Öl, Essig und Pesto, Holzofenbrot, Kuchen und Nudeln, Ziegenkäse, Schinken und Wurst sowie Fleisch vom Lamm, Wild und Pferd. Ein Winzer und ein Bierbrauer sorgen für ein erfrischendes Getränkeangebot. Mehrere Rumbacher Vereine und Einrichtungen bereichern den Tag mit ihren Aktivitäten. Zudem wird Musik gespielt.

Das in der Nähe der französischen Grenze gelegene Dorf Rumbach gehört zur Verbandsgemeinde Dahner Felsenland. Unter anderem wurde Rumbach als erste Fair-Trade-Gemeinde in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Aufgrund des Engagements gegen die Lichtverschmutzung und für den Erhalt der natürlichen Dunkelheit wurde Rumbach durch das Biosphärenreservat als erste „Gemeinde unter den Sternen“ ausgezeichnet. Informationen dazu unter www.pfaelzerwald.de/blog/sternenpark/das-zertifikat-gemeinde-unter-den-sternen.

Ziel der deutsch-französischen Biosphären-Bauernmärkte ist es, die Landwirtschaft in der Region zu stärken und bei Einheimischen wie Gästen für den Kauf von umweltschonend erzeugten Produkten zu werben. So werden lange Transportwege vermieden und die Verbraucherinnen und Verbraucher können direkt dazu beitragen, dass die einzigartige Kulturlandschaft des Biosphärenreservats erhalten bleibt und das Klima geschützt wird.

Weitere Informationen zu den deutsch-französischen Biosphären-Bauernmärkten unter www.pfaelzerwald.de/bauernmaerkte. Die Biosphären-Bauernmärkte werden unterstützt durch das Land Rheinland-Pfalz.

„Verrückt auf Morgen“: Biosphärenreservate in Deutschland

Bei dem Biosphären-Bauernmarkt präsentiert das Biosphären-Team zudem die Arbeit des Biosphärenreservats und im Rahmen der Kampagne „Verrückt auf morgen“ die wichtigen Leistungen von Biosphärenreservaten in Deutschland. In vielen Projekten setzen sich die Teams in den Modellregionen vom Wattenmeer bis zum Berchtesgadener Land gemeinsam mit Menschen in ihren Regionen für eine nachhaltige Zukunft ein. Informationen unter www.verrueckt-auf-morgen.de.

Ein Haus für die Fledermaus

Fledermauskasten-Bauworkshop im Projekt „Gefährdete Tierarten – Espèces en danger“

„Wir bauen der Fledermaus ein Haus“ – so ist der Titel des Workshops, den das Biosphärenreservat Pfälzerwald im Rahmen des deutsch-französischen Interreg-Projekts „Gefährdete Tierarten im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen“ anbietet.

Der Workshop findet am Samstag, 09. Juli, von 11 bis 14 Uhr im Naturerlebnis-Zentrum Wappenschmiede in der Nähe von Fischbach bei Dahn statt, richtet sich an Teams aus jeweils einer erwachsenen Person und einem Kind und wird von Werner Mang geleitet, der Fledermausbotschafter des NABU Rheinland-Pfalz ist. Fledermäuse sind einzigartige und faszinierende Säugetiere: Sie sind nachtaktiv, können mit den Ohren sehen und kopfüber schlafen. Jedoch geht die Zahl der Fledermäuse in Deutschland und auch in unserem Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen zurück, weil unter anderem geeignete Quartiere fehlen. Dieser Entwicklung können Teilnehmende des Workshops etwas entgegensetzen und unter Anleitung einen Fledermauskasten bauen, der für die Tiere einen Unterschlupf für Tag und Nacht, für den Winterschlaf oder die Zeit der Geburt ihrer Jungen bietet.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Falls vorhanden sollten Teilnehmende einen eigenen Akkuschrauber mitbringen. Benötigtes Bauholz wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Es soll in Zweier-Teams mit jeweils einer erwachsenen Person und einem Kind gearbeitet werden.

Informationen zu diesen und weiteren Veranstaltungen des Biosphärenreservats Pfälzerwald auch unter www.pfaelzerwald.de/termine.

Zum Projekt „Gefährdete Tierarten – Espèces en danger“

Der weltweite Rückgang und das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten zeigen sich auch im Bereich des grenzüberschreitenden Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen. Im Rahmen des von Juli 2020 bis Juni 2023 laufenden EU-Interreg-Projekts „Gefährdete Tierarten im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen“ werden für drei gefährdete Tierarten dringend benötigte Schutzmaßnahmen umgesetzt. Im Zentrum stehen der Steinkrebs, der dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling als gefährdete Schmetterlingsart sowie kulturfolgende Fledermäuse wie zum Beispiel das große Mausohr.

Dafür haben sich deutsche und französische Projektpartner und -partnerinnen zusammengefunden, die ihre Kenntnisse, Mittel und Monitoring-Methoden teilen, um konkrete Schutzmaßnahmen zu entwickeln. Das Biosphärenreservat Pfälzerwald bringt sich im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Öffentlichkeitsarbeit vor allem mit Führungen und Workshops in das Projekt ein. Weitere Informationen zum Projekt unter www.pfaelzerwald.de/projekte.

Das Projekt wird mit Mitteln aus dem Interreg-Programm Oberrhein sowie durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz gefördert.

Gartengleichgewicht und Pflanzenapotheke

Veranstaltung des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen

Das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen ist „Verrückt auf Morgen“. Zusammen mit dem Magazin „VielPfalz“ bietet es am Samstag, 16. Juli, von 10 bis 13 Uhr einen Workshop zum Thema „Gartengleichgewicht und Pflanzenapotheke“ bei der Ebertsheimer Bildungsinitiative in der Eduard-Mann-Straße 7 in Ebertsheim an.

Den Schutz der Artenvielfalt im Alltag zu fördern, ist ein Anliegen des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen. So soll auch in Städten und Dörfern ein ökologisches Handeln sanft und nachhaltig entwickelt werden. Deshalb setzt sich das Biosphären-Team mit vielen Partnerinnen und Partnern dafür ein, die breite Öffentlichkeit dafür zu begeistern und zu sensibilisieren, was jede und jeder im eigenen Garten tun kann.

In dem Workshop „Gartengleichgewicht und Pflanzenapotheke“ gibt die Referentin Hannah Loranger eine thematische Einführung und führt durch den Waldgarten der Ebertsheimer Bildungsinitiative. Die Teilnehmenden lernen dabei, Jauchen und Brühen anzusetzen und erfahren, wie sie diese im Garten verwenden können, um den Boden zu stärken und unerwünschte Pflanzenfresser fernzuhalten.

Die Teilnahme kostet inklusive Erfrischungsgetränk und kleiner Verkostung im Waldgarten 15 Euro. Eine Reservierung sollte bis spätestens Dienstag, 12. Juli, unter www.vielpfalz.de/shop erfolgen. Veranstalter des Workshops ist das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen, VielPfalz ist Medienpartner.

Kampagne „Verrückt auf Morgen“: Gemeinsam Zukunft gestalten

Mit der Kampagne „Verrückt auf Morgen“ möchten die deutschen Biosphärenreservate ihre Relevanz bekannt machen und ihre Mission voranbringen: für eine nachhaltige Zukunft auf unserem Planeten einzustehen. Mit einem Mitmachwettbewerb, einer Roadshow mit über 60 Veranstaltungen durch ganz Deutschland sowie vielen Online-Aktivitäten bringen die deutschen Biosphärenreservate ihre wichtige Aufgabe ins Bewusstsein der Menschen. Ein Video zum Projekt „Gärten für die Artenvielfalt – Jardiner pour la biodiversité“ des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen gibt es auf der Kampagnen-Website unter https://verrueckt-auf-morgen.de/projekte-oekologie.

Weitere Informationen unter www.pfaelzerwald.de.