Fachkundig geführt und spannend – Touren durch das Biosphärenreservat ab jetzt wieder möglich
Die Biosphären-Guides starten in die Saison 2020. Unter Beachtung der erfoderlichen Hygienevorgaben gegen die Verbreitung des Corona-Virus können die geführten Touren der Expertinnen und Experten für das Biosphärenreservat ab jetzt wieder stattfinden. Mit maximal 15 Teilnehmern und unter Einhaltung des Abstandsgebots können Pfälzerwald-Liebhaberinnen und Erholungsssuchende gemeinsam die Viefalt des Biosphärenreservats entdecken.
Los geht es mit drei Angeboten schon an diesem Wochenende. „Wo sich Wald, Wein und Weide küssen“ lautet der Titel einer Entdeckungstour entlang des Burgunderwegs um Gräfenhausen, zu der Ute Seitz am Samstag, 20. Juni, ab 14 Uhr einlädt. Sie entführt die Teilnehmerinnnen bei dem etwa fünf Kilometer langen Rundgang entlang des Beweidungsprojekts „Wingertsberg“ in das Reich der Weidetiere, Honigbienen, des Luchses und des Spätburgunders. Am gleichen Tag geht es bei der Naturerlebnisführung von Susanne Lorenz rund um den Bremerhof bei Kaiserslautern um das Thema „Waldwelt im Wandel?“. Treffpunkt für die etwa sieben Kilometer lange geführte Wanderung ist um 10 Uhr am Parkplatz Bremerhof. Am Sonntag, 21. Juni, geht Susanne Ecker auf eine Exkursion in eine der Kernzonen des Pfälzerwalds. „Urwald – wo?“ heißt die geführte Wanderung, für die der Treffpunkt um 11 Uhr am Wanderparkplatz am Luitpoldstein bei Merzalben ist.
In der darauffolgenden Woche, am Sonntag, 28. Juni, nimmt Andrea Frech Kultur- und Naturbegeisterte auf den Slevogtwanderweg bei Leinsweiler mit. Auf den etwa fünf Kilometern „Auf den Spuren Max Slevogts“ gibt es Interessantes zum Biosphärenreservat, dem Leben des berühmten Malers, wie auch zur Natur der Umgebung und zur Wiederansiedlung des Luches im Pfälzerwald. Treffpunkt ist um 13 Uhr an der Slevogtstraße 35 in Leinsweiler. Ebenfalls am 28. Juni führt Susanne Lorenz auf die Spuren der Eisenverarbeitung mit der Tour „Das ist der Hammer“ entlang der Moosalbe. Treffpunkt ist hierfür um 10 Uhr am Naturfreundehaus Finsterbrunnertal.
Teilnehmer an den Führungen sollten festes Schuhwerk, ausreichend wetterangepasste Kleidung und die Rucksackverpflegung mitbringen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist für den Fall dabeizuhaben, dass die Einhaltung des Mindestabstands an bestimmten Stellen im Gelände nicht möglich ist – die speziellen Hygiene- und Verhaltensregeln aufgrund der Corona-Pandemie werden den Teilnehmerinnen nach Anmeldung zugesandt. Alle Informationen zur Teilnahme wie Anmeldung, Treffpunkt, Zeit und Teilnahmegebühren gibt es unter www.pfaelzerwald.de/termine. Dort gibt es auch die aktuellen Hinweise zu weiteren Angeboten der Biosphären-Guides.
Die Biosphären-Guides im Pfälzerwald
Urwald erkunden, durch die Zeit reisen, entdecken, wo sich Weide, Wald und Wein küssen, sich auf die Spuren Max Slevogts begeben oder mehr über die drei Musketiere des Waldes in Zeiten des Klimawandels erfahren – das und vieles andere können Pfälzerwald-Liebhaber und -Interessentinnen mit den Biosphären-Guides des Biosphärenreservats Pfälzerwald. 22 Personen, die alle bereits Natur- und Landschaftsführer für verschiedene Gebiete des Pfälzerwalds waren, haben sich bei einer Fortbildung noch intensiver mit den Landschafts- und Naturräumen sowie mit der Funktion des Biosphärenreservats als Modellregion der UNESCO für nachhaltige Entwicklung beschäftigt und sich als Biosphären-Guide qualifiziert.


Um ein
Um den König des Weges geht es diesmal im Tipp unserer Kräuterpädagogin.
Hiervon profitieren viele verschiedene Pflanzen- und Tierarten wie beispielsweise Libellen. Im Bereich der Bachläufe, die die Flächen durchqueren, kann sich so wieder die typische Ufervegetation ansiedeln. Zusätzlich fördert die Offenhaltung der Landschaft den Erhalt von Futterflächen für die Tierhaltung. Das Hofgut Neumühle, das Naturfreundehaus Finsterbrunnertal und das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen engagieren sich gemeinsam, um die Feuchtwiesen im Karlstal langfristig offenzuhalten. Nachdem die Weide und der zwei Kilometer lange Zaun mit dem Forstmulcher und teilweise in Handarbeit freigestellt wurden und der Zaun ausgebessert wurde, können seit Kurzem Glanrinder des Hofguts Neumühle die Fläche wieder beweiden.
Petra Knoll ist als ehrenamtliche Mitarbeiterin beim Team des Biosphärenreservats Pfälzerwald in Lambrecht tätig. Hier gibt sie regelmäßig einen Hinweis auf eine spannende Wildpflanze, die gerade gedeiht – mit wissenswerten Infos und einer Idee zur Verwendung!
Petra Knoll ist als ehrenamtliche Mitarbeiterin beim Team des Biosphärenreservats Pfälzerwald in Lambrecht
Junge Menschen, die ein Jahr lang im Biosphärenreservat Pfälzerwald mit anpacken und mitgestalten wollen, können sich noch bis Freitag, 08. Mai, für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) bewerben. Das zwölfmonatige FÖJ, das erstmals in der Geschäftsstelle des Biosphärenreservats angeboten wird, läuft ab Anfang August 2020 bis Ende Juli 2021. Bewerben können sich alle ab 18 bis einschließlich 26 Jahre.
Petra Knoll ist als ehrenamtliche Mitarbeiterin beim Team des Biosphärenreservats Pfälzerwald in Lambrecht tätig. Hier gibt sie regelmäßig einen Hinweis auf eine spannende Wildpflanze, die gerade gedeiht – mit wissenswerten Infos und einer Idee zur Verwendung!