Neue Leitung für das „chance.natur“-Projekt „Neue Hirtenwege im Pfälzerwald“

Interview mit dem Projektleiter Helmut Schuler vom Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen

Was hat Sie auf Anhieb an dem Projekt „Neue Hirtenwege im Pfälzerwald“ gereizt?

Bereits bei der umfassenden Antragstellung sah ich eine große Chance darin, die Projekte, die ich im Biosphärenreservat bereits initiiert und lange betreut hatte – wie Beweidungsprojekte, die Pfälzerwald-Lamminitiative und zum Teil die Regionalvermarktung –,in einem größeren Stil mit dem sehr gut ausgestatteten Förderprogramm „chance.natur“ des Bundesamts für Naturschutz (BfN) weiterzuentwickeln. Besonders reizvoll erschien mir die Chance, etwas Sinnvolles, beispielsweise für das weltweit aktuelle Thema des Artenverlusts, aber auch für die wirtschaftenden Betriebe, auf großer Fläche für die Region bewegen zu können. Auch emotional fühle ich mich dem Projekt und dem Pfälzerwald als echter Pfälzer und passionierter Wanderer von Kindesbeinen an sehr verbunden.

Aus diesem Grund hatte ich mich für die Übernahme der Projektleitung Anfang März dieses Jahres entschlossen, nachdem die Stelle zwischenzeitlich vakant war. Für ein solches Großprojekt bietet der Pfälzerwald mit seinen großräumigen und weitgehend häufig unzerschnittenen Landschaften und seiner vielfältigen Biotop- und Artenausstattung gerade im Grünlandbereich den idealen Rahmen. Andererseits kenne ich bereits viele Akteure und potentielle Maßnahmenflächen im Pfälzerwald, deren Zustand aus ökologischer Sicht zu verbessern wäre. Dank meiner mehrjährigen Erfahrung beim Biosphärenreservat, die ich gerne in das Projekt einfließen lasse, und meiner guten Kontakte zu den Verantwortlichen vor Ort weiß ich, wo in den Gemeinden der Schuh drückt. Hier ist vor allem die Entwicklung einer attraktiven Kulturlandschaft ein großes Anliegen. Diese Zielsetzung geht Hand in Hand mit den im Projekt angestrebten Zielen, etwa der Erhöhung der Artenvielfalt, so dass wir hier mit einer großen Akzeptanz rechnen können.

Wie hat sich die Arbeit in der Projektstelle seit ihrer offiziellen Eröffnung im April 2018 entwickelt?

Im Jahr 2018 machte sich das Projektteam unter dessen damaliger Leiterin nach der Einrichtung des Projektbüros bei der Geschäftsstelle des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen in Lambrecht sogleich an die Erstellung der umfangreichen Leistungsverzeichnisse und Ausschreibungsformulare. Sie dienten als Grundlage für das mehrmonatige europaweite Vergabeverfahren für den Pflege- und Entwicklungsplan, für dessen Bearbeitung schließlich das Fachbüro IUS (Institut für Umweltstudien – Weibel und Ness GmbH) in Kandel im März 2019 beauftragt wurde. Ebenso wurden Aufträge an weitere Fachbüros für Sondergutachten (wie zum Beispiel eine sozioökonomische Studie sowie ein Konzept für Öffentlichkeitsarbeit) vergeben. Inzwischen ist das Büro IUS mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seit Wochen vor allem zwecks Kartierung verschiedener Tier- und Pflanzenartengruppen und einer Biotopkartierung im 8.200 Hektar großen Fördergebiet unterwegs. Eine projektbegleitende Arbeitsgruppe mit Vertretern aus den verschiedensten Bereichen (darunter Naturschutzverwaltung, BfN, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Agrarverwaltung, Forstverwaltung, Naturschutzverbänden) hatte sich im März 2019 gebildet und wird die mehr als ein Jahrzehnt das chance.natur Projekt begleiten.

Die „chance.natur“-Projektstelle in Lambrecht ist mit ihren inzwischen drei Beschäftigten im Einsatz, um das Vorhaben weiter in die breite Öffentlichkeit, aber auch zum Beispiel in die beteiligten Kommunen und in zahlreiche Einrichtungen zu tragen, Sinn und Zweck der Maßnahme zu erläutern und die Kontakte mit den Bewirtschaftern zu intensivieren. Momentan entstehen gerade ein entsprechender Flyer und eine Website. Darüber hinaus sind wir im engen Austausch mit den erwähnten Fachbüros: Wir „füttern“ sie mit Informationen, um ihnen das effiziente Arbeiten im Gelände zu erleichtern.

Nach dem Erstellen des Pflege- und Entwicklungsplans bis zum Jahr 2020 während der aktuellen ersten Projektphase werden in der zweiten Phase von 2020 bis 2030 die Pflegemaßnahmen, insbesondere in den Offenlandbiotopen mit den Akteuren umgesetzt, die unter anderem von der Biotop-Erstpflege, wie dem Pflanzen und Schneiden von Streuobstbäumen, dem Wiederaufbau von Trockenmauern bis hin zum Errichten von Weidezäunen reichen.

 Wo liegen die besonderen Potenziale, aber auch Herausforderungen im Projekt?

Im „chance.natur“-Projekt stecken riesige Entwicklungspotenziale für den Pfälzerwald.

Zunächst liegt ein großes Potenzial in der Projektidee selbst, und zwar im Hinblick auf das Ziehen der Wanderschäferherden, bei denen die Schafe als „Samentaxis“ für die Pflanzen fungieren. So lassen sich nämlich die häufig isolierten Offenland-Biotope – wozu beispielsweise Streuobstwiesen zählen – vernetzen, und auch ihr Zustand wird über Erstpflegemaßnahmen verbessert, was einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz darstellt. Genauso ist uns die Einbindung des Faktors „Mensch“ in das System „Natur“ wichtig: Denn nur wenn es uns gelingt, die Akteure (wie Grundstückseigentümer, Bewirtschafter und Bevölkerung) für das auf dem Prinzip der Freiwilligkeit beruhende Projekt für unsere Ziele zu gewinnen, können wir in der Fläche etwas bewirken. Die Voraussetzungen hierfür sind allerdings günstig, zumal wir bereits bei den realisierten Beweidungsmaßnahmen auf eine große Akzeptanz bei den beteiligten vor Ort gestoßen sind.

Diesen positiven Trend möchten wir gerne aufgreifen und über eine intensive Kommunikation, über Events, aber auch über Aktionen mit Schulen und/oder Kindergärten eine Sensibilisierung der Bevölkerung für die Biotopflege und den Artenschutz sowie für die Wanderschäfer und ihren Berufsstand erzielen. Nicht zuletzt können wir mit dem Vorhaben einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der schafhaltenden Betriebe (seien es Wander- oder Hüteschäfer) leisten, die sich selbst als eine „vom Aussterben bedrohte Spezies“ bezeichnen. Und dort, wo es keine Wander- beziehungsweise Hüteschäferherden gibt, wollen wir auf Kooperationslösungen mit örtlichen Tierhaltern, zum Beispiel in Form von Mischbeweidungen setzen.

Natürlich gibt es auch große Herausforderungen, wie zum Beispiel die komplizierte Situation der Eigentumsverhältnisse infolge der in der Pfalz verbreiteten Realerbteilung; diese muss vor einer Maßnahme erst einmal geklärt werden, um die Flächen zu sichern. Darüber hinaus gibt es in bestimmten Teilgebieten eine Konkurrenzsituation der Bewirtschafter untereinander oder mit Hobbytierhaltern, die erst einmal aufzulösen sind. Schließlich werden wir, wie bei jedem Vorhaben, auch auf Einzelpersonen oder Gruppierungen stoßen, die dem Projekt kritisch gegenüberstehen; hier gilt es, Überzeugungsarbeit zu leisten oder nach Kompromisslösungen zu suchen. Nicht zuletzt besteht eine große Herausforderung darin, Lösungen bereits in der Planungsphase aufzuzeigen, wie das Vorhaben nach der Projektlaufzeit von circa 13 Jahren ohne die Förderung des Bundes weiterentwickelt werden kann.

Erfahrener Mitarbeiter beim Biosphärenreservat und nun Projektleiter für „Neue Hirtenwege im Pfälzerwald: Helmut Schuler beim Einsatz im Gelände (Foto: Biosphärenreservat/frei)

Zur Person:

Helmut Schuler arbeitet seit über 20 Jahren im Biosphärenreservat (vormalig Naturpark) Pfälzerwald-Nordvogesen im Bereich Landwirtschaft, Landschaftspflege und Regionalvermarktung. Der gebürtig aus Ludwigshafen am Rhein stammende Pfälzer hat in Gießen, Hohenheim bei Stuttgart und Adana (Türkei) Agrarwissenschaften studiert. Später kam ein europäisches Diplom in Umweltwissenschaften hinzu, das er in Arlon (Belgien) und Trier absolvierte. Vor seiner Arbeit im Biosphärenreservat beschäftigte er sich in Luxemburg im Rahmen eines Forschungs- und Beratungsauftrags mit dem Thema der Nitratauswaschung in Wasserschutzgebieten. Im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen kommt ihm seine Fähigkeit, fließend Französisch zu sprechen, immer wieder zugute.

 Weitere MitarbeiterInnen im Projektbüro sind:

Forstingenieurin (Bachelor of science) Anna-Maria Marstaller

Christian Rutz (Verwaltungsangestellter)

Das Projekt „Neue Hirtenwege im Pfälzerwald“ wird beim Biosphärenreservat Pfälzerwald umgesetzt, Projektträger ist der Bezirksverband Pfalz. Die Förderung des Vorhabens erfolgt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) sowie durch das Land Rheinland-Pfalz.

Flüssiges Gold aus dem Pfälzerwald

Imker Dennis Molinet ist neuer Partner des Biosphärenreservats Pfälzerwald

Die Honigmeisterei – Imkerei Molinet ist seit kurzem Partnerbetrieb des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen. Dennis Molinet, gelernter Zimmermann und zuletzt in der Tourismusbranche tätig, widmet sich seit über 17 Jahren der Bienenhaltung. 2015 begann der Ausbau der Imkerei im Nebenerwerb und in diesem Jahr wagt er den Schritt in den Vollerwerb: „Wohin mich die Reise wirklich führt, wage ich ehrlich noch nicht zu sagen. Ein klares Ziel gibt es zumindest und ich werde ich es mit aller Hingebung verfolgen.“ Derzeit bewirtschaftet er rund 100 Bienenvölker und plant, mit 150 in das nächste Jahr zu starten. Die Bioland-Imkerei hat ihren Sitz seit 2015 zwar in Kleinbundenbach in der Nähe der saarländischen Grenze, Dennis Molinet und seine Bienen haben allerdings einen engen Bezug zum Pfälzerwald: „Nach der Akazienblüte wandere ich mit einem großen Teil meiner Völker ins Trifelsland.“ Neben dem Rinnthaler und Annweilerer Edelkastanienhonig bietet „Die Honigmeisterei“ Rapshonig, Frühlingshonig, Sommerhonig, Lindenhonig sowie – wenn die Natur mitspielt – Waldhonig aus den Vogesen an.

Partnerschild-Überreichung am Openair-Arbeitsplatz: Dr. Friedericke Weber mit Dennis Molinet (Foto: Biosphärenreservat/frei)

Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen und ein Wirtschaften im Einklang mit der Umwelt sind Themen, die Dennis Molinet am Herzen liegen. „Die Anerkennung durch Bioland sowie als Partnerbetrieb des Biosphärenreservats Pfälzerwald sind mir wichtig. Für mich handelt es sich hierbei nicht um eine vermarktungstechnische, sondern um eine Grundsatzentscheidung! Ich mit meinem Handeln, wie auch meine Kundinnen und Kunden mit dem Kauf meiner Produkte, können der Natur auch wieder etwas zurückgeben. Durch den Kauf meiner Produkte werden eine nachhaltige Landwirtschaft, die regionale Produktion sowie der Absatz mit kurzen Transportwegen unterstützt, was auch dem Biosphärenreservat wichtig ist“, erläutert der Imker. Wie viele seiner Berufsgenossinnen und -genossen ist er auch handwerklich geschickt, denn die Kisten für seine Bienen fertigt er selbst. Dafür benutzt er heimisches Holz, das er beim Sägewerk vor Ort bezieht.

Dennis Molinet genießt es, draußen bei den Bienen zu arbeiten; die Arbeit an den Völkern hat von April bis Juli Hochsaison. Genauso zum Imkerdasein gehört natürlich der Honigverkauf, zum Beispiel auf Land- und Bauernmärkten in der Region, auf denen er regelmäßig mit einem Stand präsent ist. Zudem pflegt er ein aktives Netzwerk mit anderen Imkerkollegen, auch Axel Heinz aus Neustadt kennt er bereits, der ebenfalls Partner des Biosphärenreservats Pfälzerwald ist.

Unser dem Motto „Nachhaltig leben auf Pfälzisch!“ haben sich rund 60 Betriebe verschiedenster Branchen als Partner des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Sie erfüllen bundesweit einheitliche Qualitäts- und Umweltstandards.

Biosphären-Bauernmarkt und 1000. Geburtstag

Auch das Kunsthandwerk ist auf dem deutsch-französischen Biosphären-Bauernmarkt in Sippersfeld vertreten (Bild: Biosphärenreservat/Venus)

Deutsch-französischer Biosphären-Bauernmarkt mit vielen Aktionen in Sippersfeld

 Direkt nach den Sommerferien findet der nächste deutsch-französische Biosphären-Bauernmarkt des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen statt, nämlich am Sonntag, 18. August, von 11 bis 18 Uhr in Sippersfeld. Der Ort liegt am nördlichsten Zipfel des Biosphärenreservats und bietet einen Ausblick zum höchsten Berg der Pfalz, den Donnersberg.

Rund 40 Anbieter aus den Nordvogesen und aus dem Pfälzerwald offerieren ihre umweltschonend erzeugten Qualitätsprodukte, darunter Schinken, Wurst, Fleisch vom Lamm, Wild und Pferd, Essige, Säfte, Likör und Sekt, Obst und Gemüse, Pilzen, Marmelade und Honig, Öl, Teigwaren und Kompott. Bierbrauer und Winzerinnen bieten zudem flüssige Köstlichkeiten. Da die Sippersfelderinnen und Sippersfelder an dem Wochenende ab 16. August das 1.000-jährige Bestehen ihres Ortes feiern, ist das Programm entsprechend angereichert: So gibt es beim Bauerncafé „Zum Fruchtspeicher“, das auch ein Partnerbetrieb des Biosphärenreservats ist, leckere Speisen, eine Rinderschau und Blumen. Das Forstrevier Sippersfeld bietet verschiedene Aktionen zum Wald sowie Bogenschießen an. Die Gruppe „Unser Dorf in der Landschaft“ informiert an ihrem Stand über Streuobstwiesen und Obstsorten. Der Sportverein FC Eiche ist dabei und bietet Essen und Getränke, beim Stand der Bücherei gibt es Kaffee und Kuchen. Die Band „Wandermusikanten“ sorgt mit Trompeten, Posaune, Sousaphon und Schlagzeugen für musikalischen Schwung und Nils Nager von der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ bietet Unterhaltung für die Kleinen.

Ziel der deutsch-französischen Biosphären-Bauernmärkte ist es, die Landwirtschaft und regionale Vermarktung in der Region zu stärken und bei Einheimischen wie Gästen für den Kauf von umweltschonend erzeugten Produkten zu werben. Denn so können die Verbraucherinnen und Verbraucher direkt dazu beitragen, dass die einzigartige Kulturlandschaft des Biosphärenreservats erhalten bleibt und keine langen Transportwege entstehen. Informationen auch unter www.pfaelzerwald.de/bauernmaerkte. Die Biosphären-Bauernmärkte werden unterstützt durch das Land Rheinland-Pfalz.

Fotowettbewerb „Arche Noah Biosphärenreservat“

Tierische Vielfalt im Biosphärenreservat

Zum ersten Mal veranstaltet die Ortsgemeinde Fischbach den von der Daniel-Theysohn-Stiftung finanzierten Fotowettbewerb „Leben und Vielfalt“, um das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen nachhaltig zu fördern und auf die Bedeutung der hier herrschenden Artenvielfalt aufmerksam zu machen. Ziel ist es, das Verständnis der Menschen, denen oft gar nicht bewusst ist, welche Chancen das Leben in diesem weltweit einmaligen, grenzüberschreitenden Biosphärenreservat bietet, für die Besonderheiten des heimischen Naturraums, die Schönheit und Vielfalt aufmerksam zu machen, für die Gefährdung der Natur zu sensibilisieren, um sich auch außerhalb des Biosphärenreservats für den Erhalt der Artenvielfalt einzusetzen.

Die Mauereidechse sonnt sich genüsslich auf einem Felsen (Foto: Yannick Baumann)

Unter dem Motto „Arche Noah Biosphärenreservat“ sind Hobby- und Profifotografen aufgerufen, sich im Biosphärenreservat Pfälzerwald- Nordvogesen auf eine fotografische Entdeckungsreise zu begeben und mit ihrer Kamera die hier lebenden Tiere einzufangen.

Damit helfen sie auch, deutlich zu machen, wie wichtig es ist, neue Wege zu gehen, um die Natur für kommende Generationen zu bewahren.

Die Bilder werden von einer ausgewählten Fachjury bewertet. Die besten Aufnahmen werden mit Geldpreisen prämiert, der Sieger erhält 3.000 Euro und die Arbeit der Preisträger wird in einer ausführlichen Dokumentation editiert. Wir bitten Sie, uns durch eine ausführliche Berichterstattung in Ihrem Medium in unserem Bemühen zu unterstützen, die Natur nachhaltig zu schützen, um sie für die Zukunft zu erhalten. Der Mensch braucht eine intakte Natur als Lebens- und Erholungsraum.

Weitere Informationen zur Teilnahme finden Sie hier .

Das Potenzial sternenreicher Nächte im Pfälzerwald auch für den Tourismus nutzen

Workshop des Projekts „Sternenpark Pfälzerwald“ für Tourismustreibende in Kooperation mit dem ZENAPA-Projekt des Bezirksverbands Pfalz und Landesforsten Rheinland Pfalz

Erstmalig gibt es in diesem Jahr einen Workshop zum Thema potenzieller Astrotourismus im Pfälzerwald für Touristikerinnen, Gastronomen und Hobbyastronominnen – veranstaltet vom Biosphärenreservat Pfälzerwald, dem Klimaschutz-Projekt ZENAPA und Landesforsten Rheinland Pfalz. Der Workshop findet am 22. Juli von 15 bis 18 Uhr im Haus der Nachhaltigkeit statt.

Der Blick auf einen schönen Sternenhimmel birgt auch touristisches Potenzial (Foto; Christian Mücksch/frei)

Nach einem Grußwort der Direktorin des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen, Dr. Friedericke Weber, führt Antonia Müller-Ruff durch ein spannendes Vortragsprogramm. Den Start der Vortragsreihe macht Tobias Kauf von der Pfalz-Touristik mit einem Bericht über die touristische Ausgangslage des Pfälzerwalds. Im Anschluss gibt Dr. Andreas Hänel von der Vereinigung der Sternenfreunde einen Einblick in die astrotouristischen Aktivitäten andernorts in Deutschland, wobei Sternenparkregionen im Fokus stehen. Zurück in die Region führen die Vorträge zweier Astronomievereine, der naturwissenschaftliche Verein zu Zweibrücken, repräsentiert durch Dr. Rolf Schad, und die studentische Arbeitsgemeinschaft Astronomie der Universität Kaiserslautern, von der Dr. Christian Anders anwesend ist.

Abgerundet wird die Vortragsreihe mit der Vorstellung geplanter touristischer Maßnahmen im Rahmen des Projekts Sternenpark Pfälzerwald und der erstmals öffentlichen Vorstellung des Zertifikats „Gastgeber unter den Sternen“ durch die Projektkoordinatorin Sarah Köngeter. Hinter dem Zertifikat verbirgt sich ein Maßnahmenkatalog für Gastronomiebetriebe, durch dessen Einhaltung Sternen- und Astronomiebegeisterte und solche, die es noch werden wollen, gezielt in den Pfälzerwald gelockt werden.

Viel Möglichkeit zur Vernetzung und zum Einbringen kreativer Ideen bietet eine Pinnwandübung am Veranstaltungsende. Zur besseren Planung der Veranstaltung wird um Anmeldung bis zum 15. Juli bei Sarah Köngeter (06325 9552-15, s.koengeter@pfaelzerwald.bv-pfalz.de) gebeten. Sie gibt auch gerne weitere Informationen zum Thema sowie zum Projekt.

Das Projekt Sternenpark Pfälzerwald wird als LEADER-Projekt im Rahmen des Entwicklungsprogramms EULLE unter Beteiligung der Europäischen Union und des Landes Rheinland-Pfalz (vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau) gefördert.

Erste Umweltpraktikantin im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen

Commerzbank unterstützt mit dem Projekt „Umweltpraktikum“ Großschutzgebiete in ganz Deutschland

Ronja Hoßbach ist die erste Umweltpraktikantin des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen. Damit steht die Studentin des Zwei-Fach-Bachelors Naturschutzbiologie und Politikwissenschaften in Landau dem Biosphärenreservat für einen Zeitraum von drei Monaten tatkräftig zur Seite. Seit April konnte Ronja Hoßbach bereits vielseitige Einblicke in die Arbeit eines Biosphärenreservats erhalten. Neben ihrem Engagement bei der Aktualisierung der Internetseite und der Beteiligung an Netzwerktreffen der Partnerbetriebe und des BNE-Netzwerks unterstützt Ronja Hoßbach aktiv das Junior Ranger-Projekt. Dabei bereitet sie beispielsweise gemeinsam mit den Junior Rangern die Reise zum bundesweiten Junior Ranger-Treffen im Nationalpark Sächsische Schweiz vor. Außerdem kann sie sich aktiv bei der Gestaltung der Nachhaltigsrallye für den Rheinland-Pfalz-Tag einbringen. Diese Gestaltung erstreckt sich über die Konzipierung eines Rallye-Stands für das Biosphärenreservat Pfälzerwald bis hin zum Design der Rallye-Materialien.

Ute Jahn (links) von der Commerzbank-Filiale Neustadt überreichte Ronja Hoßbach (Mitte) ein Präsent. Antje van Look (rechts) betreut das Umweltpraktikum beim Biosphärenreservat.

„Ich genieße es, den Pfälzerwald aus einem ganz neuen Blickwinkel zu erleben und dabei eine Vielzahl neuer Arbeitsbereiche zu entdecken. Meine persönlichen Highlights waren die nachhaltige Stadtführung, die ich am Tag zur Nachhaltigkeit in Landau mit durchführen konnte und die Freilassung des Luchses Braňo, als er seine ersten Sprünge in den Pfälzerwald machte. Außerdem freue ich mich schon sehr, zwei mutige und engagierte Mädchen in die Sächsische Schweiz auf das deutschlandweite Junior Ranger-Camp zu begleiten“, schwärmt Ronja Hoßbach. Ihre Nachfolgerin, Helena Anne Kaiser, wird von August bis Oktober im Pfälzerwald im Einsatz sein.

Das Commerzbank-Umweltpraktikum bietet jungen Menschen die Chance, Natur intensiv zu erleben und dabei wichtige Kompetenzen für ihre spätere Berufswahl zu erwerben. Im Zuge des Praktikums erhalten Praktikantinnen und Praktikanten Einblicke in ganz verschiedene Bereiche wie Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit oder in die Planung und Umsetzung von Naturschutzprojekten. Seit dem Start 1990 haben durch das Commerzbank-Umweltpraktikum nahezu 1.700 Praktikantinnen und Praktikanten in den 27 teilnehmenden Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservaten zwischen Nordsee und Alpen einzigartige Orte für ihr Engagement gefunden. „Wir freuen uns sehr, dass sich unser Engagement hier so nachhaltig gestaltet“, freut sich Ute Jahn, Filialleiterin der Commerzbank in Neustadt.

Informationen zum Umweltpraktikum finden Sie hier. Speziell zum Umweltpraktikum im Biosphärenreservat Pfälzerwald steht Antje van Look  (a.vanlook@pfaelzerwald.bv-pfalz.de, 06325 1800-241) zur Verfügung.

Giftige Pflanzen auf Wiesen und Weiden

Pflanzen erkennen, Gefahren abschätzen, Maßnahmen ergreifen

In einem Abendseminar am Mittwoch, 26. Juni, um 18.30 Uhr, erfahren Interessierte viel Wissenswertes über „Giftige Pflanzen auf Wiesen und Weiden“. Die Veranstaltung findet im Bürgersaal des Biosphärenhauses in Fischbach bei Dahn statt, die Teilnahme ist kostenlos.

Sehr giftig für Weidetiere: Jakobskreuzkraut (Foto: pixabay)

Eine artenreiche Blütenwiese mit einem Bestand aus vielen Kräutern und Gräsern bildet normalerweise die Grundlage für eine gesunde Tierernährung – wenn es nicht auch Pflanzen gäbe, die genau das Gegenteil bewirken können. Pflanzen, die als Abwehrmechanismus Giftstoffe enthalten, sind vielfältig und profitieren leider oft von extensiver Beweidung und Offenhaltungsmaßnahmen. Seit einigen Jahren ist vor allem das Jakobskreuzkraut regelmäßig in den Medien, da sein Verzehr durch Weidetiere zu Verlusten im Tierbestand führen kann. Viele Tierhalter und Tierhalterinnen sowie  Grundstücksbesitzer und Grundstücksbesitzerinnen  haben deshalb berechtigte Sorgen um ihre Tiere und die Unbedenklichkeit von  Heu, das sie in den Verkehr bringen. Das Seminar vermittelt praxisnah, welche giftigen Pflanzen es auf unseren Weiden gibt, welcher Tierart sie schaden und wie man die Pflanzen im Gelände erkennt. Die anwesenden Experten – Philipp Drusenheimer, Zuständig für landwirtschaftliche Beratung mit Schwerpunkt Agrarumweltmaßnahmen beim Dienstleistungszentrum ländlicher Raum, und Dr. Peter Keller, Biologe mit Schwerpunkt Gebietsmanagement – beantworten Fragen und zeigen Möglichkeiten auf, wie man mit den Giftpflanzen umgeht und negative Auswirkungen vermeidet.  Die Veranstaltung wird im Rahmen des EU-Projekts „LIFE Biocorridors“ gefördert und erfolgt in Kooperation zwischen dem Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen, dem Biosphärenhaus in Fischbach und dem Dienstleistungszentrum ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück.

Das EU-Projekt „LIFE Biocorridors“ will ein grenzüberschreitendes ökologisches Netzwerk im Biotopverbund Pfälzerwald-Nordvogesen schaffen. Hierfür werden verschiedene Maßnahmen in Wald, Wiesen und an Wasserläufen durchgeführt. Im Offenland geht es darum, Streuobstwiesen sowie magere Wiesen und Weiden zu bewahren oder neu anzulegen. Weiterhin soll ein Netz an Altholzinseln entstehen und der Laubwaldanteil erhöht werden. Natürliche Bachuferwälder sollen wiederhergestellt, Fließgewässer wieder durchlässig und Feuchtgebiete gepflegt werden. Die Europäische Union sowie die Projektpartner in Frankreich und Rheinland-Pfalz stellen für das Projekt „LIFE Biocorridors“ insgesamt 3,6 Millionen Euro zur Verfügung. Mit 540.000 Euro fördert das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz die Umsetzung der Maßnahmen.

Der Verlust der Dunkelheit – neu beleuchtet

Schülerwettbewerb des Projekts „Sternenpark Pfälzerwald“ in Kooperation mit dem Biosphärenhaus in Fischbach und dem ZENAPA-Projekt des Bezirksverbands Pfalz

Erstmalig gibt es in diesem Jahr einen Videowettbewerb zum Thema Lichtverschmutzung für 7. bis 10. Klassen – veranstaltet vom Biosphärenreservat Pfälzerwald in Kooperation mit dem Biosphärenhaus in Fischbach und dem Klimaschutz-Projekt ZENAPA. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler in den Landkreisen der LAG Pfälzerwald Plus (Südwestpfalz, Kaiserslautern, Südliche Weinstraße, Bad Dürkheim) und dem Biosphärenreservat Pfälzerwald – egal, ob im gesamten Klassenverband, als einzelne Gruppe oder als AG –, indem sie einen maximal fünfminütigen Videobeitrag zum Thema Lichtverschmutzung produzieren und einreichen. Durch die direkte Auseinandersetzung mit dem Verlust der natürlichen Dunkelheit sollen die jungen Leute so für das wichtige Thema und seine schwerwiegenden Folgen sensibilisiert werden.

Plakat zum Wettbewerb als pdf.

Für den Wettbewerb gibt es lediglich einige inhaltliche Vorgaben; so soll das Video die Frage beantworten, was es mit der Lichtverschmutzung auf sich hat und wie diese sich auf uns Menschen beziehungsweise die Schülerinnen und Schüler persönlich auswirkt. Wie diese Themen im Video verarbeitet werden, ob beispielsweise als Theaterstück, Comic, Poetry Slam oder Song, ist den Schülern und Schülerinnen vollkommen freigestellt. Die Frist für die Abgabe des Videobeitrags ist der 8. September – genug Zeit, um kreativ zu werden und am Ende einen der drei Preise abzustauben: Zu gewinnen gibt es erstens einen Besuch im Planetarium Mannheim, zweitens eine Führung mit einem beziehungsweise einer Biosphären-Guide und drittens eine Sternkarte und ein Astronomiebuch.

Neben den Preisen für die ersten drei Plätze werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Urkunden ausgezeichnet. Um die Gewinnerinnen und Gewinner zu ermitteln, gibt es zunächst Punkte für die meisten Likes der Videos auf Facebook und Instagram des Bezirksverbands Pfalz als Träger des Projekts Sternenpark Pfälzerwald. In der zweiten Etappe wird ein fünf- bis sechsköpfiges Jury-Team, bestehend aus den Veranstaltern des Wettbewerbs und zwei Junior-Rangern, die Videos bewerten. Die Bewertung findet bei einer offiziellen Siegerehrung im Biosphärenhaus in Fischbach im Oktober statt. Der genaue Termin wird den Schülerinnen und Schülern bei Beitragseinreichung mitgeteilt.

Das Projekt Sternenpark Pfälzerwald wird als LEADER-Projekt im Rahmen des Entwicklungsprogramms EULLE unter Beteiligung der Europäischen Union und des Landes Rheinland-Pfalz (vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau) gefördert.

Weitere Infos zum Thema erhalten Interessentinnen und Interessenten bei Sarah Köngeter unter der Telefonnummer 06325 9552-15 oder per E-Mail an s.koengeter@pfaelzerwald.bv-pfalz.de.

Plakat zum Wettbewerb als pdf.

Vielseitige Beweidung

Fleisch der Weiderinder vom Wingertsberg beim Gräfenhausener Weinfest zu genießen

Es ist ein buntes Team mit viel Nachwuchs: Seit 2015 sind am Gräfenhausener Wingertsberg Esel, Ziegen und Heckrinder am Schaffen, um möglichst viel Gestrüpp zu vertilgen. In diesem Jahr haben hier bisher ein Eselchen, 14 Zicklein und vier Kälber das Licht der Welt erblickt. Gemeinsam rücken die Tiere einem breiten Spektrum an unerwünschten Pflanzen zuleibe, sodass sich mittlerweile eine attraktive mosaikartige Landschaft mit einer hohen Artenvielfalt gebildet hat. Hier fühlen sich zum Beispiel Zauneidechsen, Heuschrecken und Laufkäfer wohl.

Grasen auf kräuterreichen Wiesen und fördern gleichzeitig die Artenvielfalt: Heckrinder im Beweidungsgebiet am Wingertsberg in Gräfenhausen (Bild: Biosphärenreservat/frei)

Die Heckrinder – eine Abbild-Züchtung des Auerochsen – grasen auf kräuterreichen Wiesen, haben viel Bewegung und wachsen in tiergerechter Mutterkuhhaltung im Herdenverband auf. Das Fleisch der Rinder können Gäste beim Gräfenhausener Weinfest am 15. und 16. Juni probieren. In der Dorfmitte wird samstags ab 17 Uhr Weiderindfleisch mit Meerrettich serviert, sonntags ab 11.30 Uhr gibt es Burgunderbraten. Das hochwertige Fleisch, das sich durch eine feine Marmorierung und einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren auszeichnet, ist in vielseitigen Variationen auch in zehn Partner-Restaurants des Biosphärenreservats zu haben, die sich an den kulinarischen Weiderindtagen vom 14. bis 28. Juni beteiligen. Um welche Restaurants es sich dabei handelt, ist hier zu erfahren. Der Beweider Bernd Völlinger, dem die Tiere gehören, bietet das Fleisch der Rinder zudem alle sechs bis acht Wochen beim Weingut Schneider in Gräfenhausen zum Verkauf an. Das naturnah erzeugte Fleisch kann auch direkt bei Bernd Völlinger bezogen werden, seine Telefonnummer lautet 0171 5045410.

Wer das Gräfenhausener Weinfest besucht, kann auch die Gelegenheit wahrnehmen, die vielseitige Landschaft am Beweidungsgebiet mit wunderbaren Ausblicken ins Trifelsland zu genießen, denn ein drei Kilometer langer Rundweg führt um das Gelände herum.

Mit dem Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen als Berater und durch Unterstützung der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße und des Landes Rheinland-Pfalz konnten ab 2014 über 300 Grundstücke erworben oder gepachtet und der Wingertsberg so für das Beweidungsprojekt verfügbar werden. Mehr Informationen finden Sie hier.

Gerichte vom Weiderindfleisch – regional und köstlich

Kulinarische Weiderindtage im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen

Im Rahmen der kulinarischen Tage zum Weiderind vom 14. bis 28. Juni servieren zehn gastronomische Partnerbetriebe des Biosphärenreservats Pfälzerwald besondere Fleischgerichte von Weiderindern, die naturnah auf extensiven Weiden des Pfälzerwalds und seiner angrenzenden Regionen gehalten werden. Das Fleisch dieser ans Freiland angepassten robusten Weiderinderrassen ist besonders schmackhaft und hochwertig, da die Tiere im Sommer beziehungsweise meist auch ganzjährig auf der Weide im Freien aufgezogen werden. Sie grasen auf kräuterreichen Wiesen, haben viel Bewegung und wachsen in tiergerechter Mutterkuhhaltung im Herdenverband auf.

Pflegen unsere Kulturlandschaft und liefern hochwertiges Fleisch: Weiderinder im Biosphärenreservat, wie hier Heckrinder in der Waldweidefläche bei St. Martin (Foto: Biosphärenreservat/frei)

Weil man die Galloway-, Aubrac- und Heckrinder im Pfälzerwald auch sehr gut als Landschaftspfleger zur Erhaltung offener Weideflächen einsetzen kann, leisten deren Haltung und Vermarktung einen wertvollen Beitrag zum Arten- und Biotopschutz sowie zur Kulturlandschaftspflege im Biosphärenreservat Pfälzerwald. Die Tiere lichten Talwiesen, Hangwiesen, Streuobstwiesen und sogar – wie auf der Beweidungsfläche bei St. Martin – Waldstandorte in Form von Waldweide auf.

Mit viel Liebe bereiten die Köchinnen und Köche der Partner-Restaurants aus dem naturnah erzeugten Fleisch besondere Gerichte zu, wobei sie der Kreativität wie auch der Tradition großen Raum lassen. An den Weiderindtagen beteiligen sich das Seehaus Forelle am Eiswoog bei Ramsen, das Hotel Fröhlich in Kaiserslautern-Dansenberg, der Fuxbau in Neustadt-Hambach, die Weinstube Zur Herberge in Neustadt, das Restaurant Müllers Lust in Hofstätten, der Pfälzer Hof in Edenkoben, das Restaurant Sieben Raben im Isenachtal bei Bad Dürkheim, das Restaurant Ritterhof zur Rose in Burrweiler, das Naturfreundehaus Finsterbrunnertal bei Trippstadt und das Bauerncafé Zum Fruchtspeicher in Sippersfeld.

Weitere Infos finden Sie hier.