Der Klimawandel wird sich auf die Landschaften in unserem Schutzgebiet und darüber hinaus auswirken. Steigende Temperaturen werden zu landschaftlichen Veränderungen führen. Diese können in Wäldern, im Offenland, bei Fließgewässern, stehenden Gewässern aber auch in unseren Siedlungen und an vielen anderen Orten auftreten. Die Veränderungen unserer Landschaften verlaufen unterschiedlich schnell und werden von jedem Menschen unterschiedlich stark wahrgenommen. Hier setzt unser Projekt an:

Das übergeordnete Ziel des Interreg-Projekts ist der Aufbau eines fotografischen Landschaftsmonitorings, der das Bewusstsein für die klimawandelbedingten Landschaftsveränderungen fördert. Die Auswahl geeigneter Motive wie beispielsweise der Ausbau der Energieinfrastruktur, die Entwicklung von Offenland, von Wäldern und Gewässern, von Aspekten der Phänologie etc. ist ein wesentlicher Bestandteil des Projekts.

40 Standorte sollen ausgewählt, regelmäßig fotografiert und die Ergebnisse im Rahmen der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden. Die entstehenden Fotoreihen sollen auf Basis einer im Projekt zu erarbeitenden Auswertematrix bewertet werden, um die Gründe für Landschaftsveränderungen greifbarer zu machen und hieraus Kenntnisse für zukünftige Landschaftsplanungen zu ziehen. Um die Erkenntnisse aus dem Projekt an verschiedene Zielgruppen weiterzugeben, ist die Konzeption von Aussichtspunkten, einer Wanderausstellung und die Erarbeitung und Umsetzung eines Bildungsprogramms in Schulen geplant. Zusätzlich werden Erkenntnisse aus dem Projekt über verschiedene Veranstaltungsformate wie Vorträge für die Allgemeinheit oder Workshops für politische Entscheidungsträger*innen an die Öffentlichkeit weitergegeben.

Alle Aspekte des Projekts werden gemeinsam mit den französischen, belgischen, luxemburgischen und deutschen Partnern erarbeitet. Träger des Projekts in der Naturpark Lothringen. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und der hierdurch entstehende Erfahrungsgewinn sind elementare Bestandteile der Projektarbeit

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