Die Auszeichnung „Gemeinde unter den Sternen“ honoriert sternen-und umweltfreundliche Beleuchtung in Kommunen innerhalb des Projektgebietes. Mit dieser Zertifizierung leisten Kommunen einen wichtigen Beitrag für die Weiterentwicklung der Modellregion Biosphärenreservat Pfälzerwald. Sie tragen zudem aktiv zum Schutz der menschlichen Gesundheit sowie zum Umwelt-und Ressourcenschutz bei und ermöglichen, dass auch zukünftigen Generationen das Kulturgut der Sternenbeobachtung erhalten bleibt. So bleiben Himmelsphänomene wie die Milchstraße auch für unsere Nachfahren wahrnehmbar.

Die Auszeichnung „Gemeinde unter den Sternen“ in Form eines Zertifikats wurde in Anlehnung an bestehende Kriterien zur Reduzierung der Lichtverschmutzung und an bestehende Kriterien für Förderprogramme erarbeitet. Maßgeblich sind Kriterien der International Dark Sky Association. Diese wurden als Grundlage für einen Maßnahmenkatalog bestehend aus verschiedenen Kategorien verwendet. Das Zertifikat wird in den drei Stufen Bronze, Silber und Gold vergeben.

Auszug aus dem Zertifikat „Gemeinde unter den Sternen“ in Gold (Scientific Design)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle weiteren Informationen zum Erwerb des Zertifikats „Gemeinde unter den Sternen“ können im Dokument „Beleuchtungsrichtlinie für eine Gemeinde unter den Sternen“ nachgelesen werden, diese beinhalten auch Fördermöglichkeiten für die Beleuchtungsumstellung. Interessierte Kommunen sollen durch einen Gemeindebeschluss (hier finden Sie ein Muster) deutlich machen, dass sie das Zertifikat „Gemeinde unter den Sternen“ erwerben möchten.

Fördermöglichkeiten

Um sich eine sternen-und umweltfreundliche Beleuchtung fördern zu lassen gibt es zwei zentrale Möglichkeiten: Die Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten im kommunalen Umfeld (Kommunalrichtlinie) und die Richtlinie für Zukunftsfähige Infrastruktur (ZEIS). Beide Richtlinien lassen sich kombinieren, um so eine größere Zuwendung zu erhalten.

Zudem bietet das Aktionsprogramm Insektenschutz die Möglichkeit einen Förderantrag zu stellen, um die Lichtverschmutzung als einer der Gründe für das Insektensterben zu reduzieren.